Vom gelben Gürtel bis zum Schwarzgurt: Prüfungen beim Judo-Club Hilden

19.01.2026

Besondere Jiu-Jitsu-Graduierungen und starke Nachwuchsleistungen: Zeichen für Engagement, Leistung und Haltung

Eine Graduierung und erfolgreiche Prüfungen – so ist der Judo-Club Hilden 1951 e. V. ins neue Jahr gestartet.

 

Jiu-Jitsu: Prüflinge vom Meister empfohlen

Im Bereich (Brazilian) Jiu-Jitsu werden neue Gürtelgrade nicht durch reguläre Prüfungen vergeben, sondern nach Einladung oder Empfehlung eines Meisters. Entsprechend hoch ist der Stellenwert dieser Auszeichnungen.

Nun haben sich ausgewählte Athletinnen und Athleten, die sich über Jahre hinweg durch sportliche Leistungen, Disziplin und Haltung bewährt haben, von Sensei Wilhelm und Professor Alexander prüfen lassen.

 

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Ein schwarzer Gürtel – und damit die höchste Auszeichnung – ging an Yuki, nach über 15 Jahren kontinuierlichem Training.
Auf die letzte Stufe vor dem schwarzen Gürtel, den Braungurt, wurden Stefan Drah, Jan Degner und Aurica Leskau-Drah graduiert.

Der junge Ausnahmeathlet Veit Drah, deutscher Meister und Mitglied des Nationalkaders 2025, erhielt den Lilagurt aufgrund seiner „disziplinierten, vorbildlichen Trainingseinstellung, seines technischen Könnens sowie seiner sportlichen Erfolge auf nationaler Ebene“, teilt die Vereinsleitung mit. „Gleichzeitig steht Veit exemplarisch für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Judo-Clubs Hilden und die Verbindung von Leistungssport und Wertevermittlung.“

 

Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Titelträger, ambitionierte Wettkämpfer und engagierte Sportlerinnen und Sportler eingeladen, die Teil des starken Jiu-Jitsu-Teams des Vereins sind. Auch Trainer Gianni Stapane erhielt nach über acht Jahren intensiven Trainings den Lilagurt. Er trainiert – wie viele andere Mitglieder des Clubs – gemeinsam mit seiner Tochter Noemi und nutzt bewusst das familiäre Umfeld des Judo-Clubs Hilden, um Sport, Lernen, Erziehung und Gemeinschaft miteinander zu verbinden.

 

Gelber Gürtel für den Nachwuchs

Über 30 junge Judoka des Judo-Club Hilden 1951 e.V. haben sich ihren 7. Kyu und damit den gelben Gürtel erkämpft. Neben den Kindern bestanden auch zahlreiche Jugendliche und Erwachsene ihre Gürtelprüfungen und tragen nun höhere Schülergrade, die ihre technische Entwicklung und ihr langjähriges Engagement auf der Matte widerspiegeln.

 

Im Dojo herrschte an diesem Prüfungstag eine Mischung aus gespannter Konzentration und großer Vorfreude: Falltechniken, Würfe und Haltegriffe wurden mit bemerkenswerter Sorgfalt gezeigt, oft nach vielen Monaten intensiven Übens. Die Kinder traten nicht nur technisch sicher auf, sondern bewiesen auch Mut, Respekt und Fairness – „Werte, die im Judo ebenso wichtig sind wie die Technik selbst“, sagt die Vereinsführung.

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Sensei Sandra Wolski, ehemalige Bundesliga-Kämpferin und Vereinsvorsitzende, und Denis Stetsenko, Weltmeister und mehrfacher Europameister der IJF, haben die Prüfungen geleitet und die Judoka mit geschultem Blick und großer Erfahrung begleitet.

An ihrer Seite standen Sensei Peter Heintz und Sensei Wilhelm Rimmel, beide ehemalige Profis von Bayer 04 Leverkusen mit Bundesliga-Erfahrung, sowie weitere engagierte Trainer und Betreuer, die in jeder Trainingseinheit ihr Wissen und ihre Leidenschaft weitergaben.

 

„Ein wesentlicher Teil dieses Erfolges gehört auch den Eltern: Sie bringen ihre Kinder Woche für Woche ins Training, fiebern bei den Prüfungen mit, trösten, motivieren und feiern gemeinsam jeden noch so kleinen Fortschritt“, erklärt die Vereinsleitung weiter. „Viele unterstützen den Verein zusätzlich durch Mithilfe bei Veranstaltungen, Fahrgemeinschaften und ein offenes Ohr, wenn Lampenfieber oder Selbstzweifel auftreten. Ohne dieses starke familiäre Fundament wäre die Entwicklung der jungen Judoka in dieser Form kaum möglich.“

 

Quelle/Fotos: Judo-Club Hilden 1951 e.V.
bearb.: KA

 

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