Verkehrschaos: A59-Umleitung und Bahnhof-Baustelle – Das sagt die Wirtschaftsförderung dazu

Gefahr durch gelöste Bauteile

Die Verkehrsteilnehmer sind in Hilden ohnehin schon wegen des Umleitungsstroms durch die A59-Saniering leidgeplagt. Hinzu kommt seit einigen Tagen noch eine lokale Baustelle – nicht groß, aber gravierend: Unter der Bahnunterführung Düsseldorfer / Benrather Straße wurden der Gehweg auf der südlichen Seite sowie eine Fahrspur stadteinwärts und halbseitig gesperrt.

Was ist da los?

 

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Dazu meldet sich aktuell die Wirtschaftsförderung der Stadt Hilden zu Wort: „Kurzfristig führt die Deutsche Bahn Instandsetzungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke durch. Bauteile drohten sich zu lösen und somit bestehe Gefahr für den Verkehr. Die Baustellenampel ist nicht in die Sonderschaltung der umliegenden Ampelanlagen eingebunden.“

Die Folge: Das Verkehrschaos ist mehrfach am Tag bei hohem Aufkommen perfekt.

 

Baustelle bereits Ende nächster Woche fertig? 

Die Stadt Hilden ergänzt auf Anfrage von anzeiger24.de: „Das Tiefbau- und Grünflächenamt steht im engen Austausch mit der Deutschen Bahn, der Autobahn GmbH sowie den jeweils ausführenden Firmen. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht, die den Berufsverkehr – insbesondere morgens und abends – spürbar entlasten. Leider handelt es sich hierbei nicht um eine städtische Baumaßnahme, sodass der Handlungsspielraum der Stadtverwaltung begrenzt ist. Diese Überschneidung ist für alle Beteiligten äußerst ungünstig. Aber in einer Zeit, in der landesweit viele Infrastrukturen gleichzeitig saniert werden müssen, leider nicht immer zu vermeiden. Solange es sich nicht um städtische Maßnahmen handelt, kann die Stadtverwaltung lediglich vermitteln, im Austausch mit den Bauträgern bleiben und auf Lösungen hinwirken.“

 

Bürgermeister Claus Pommer erklärt zusätzlich: „Auch wenn die Maßnahme nicht in städtischer Verantwortung liegt, arbeitet wir eng mit allen Beteiligten zusammen, damit die Baustelle schnellstmöglich abgeschlossen wird und der Verkehr sich wieder entspannen kann. Derzeit gehen wir davon aus, dass dies bis spätestens Ende nächster Woche der Fall sein wird.“

 

Bedarfsampeln: "Phase der Feinjustierung"

Wir fragen außerdem im Rathaus nach den Bedarfsampeln. Denn auch sie scheinen bisher phasenweise mehr Staus zu verursachen als zu vermeiden. Vor einigen Tagen verwies uns die Verwaltung noch an die Autobahn GmbH. Von der bekamen wir aber nur dürftige Auskünfte. 

 

Jetzt aber auch Nachfrage heißt es aus dem Hildener Rathaus: „Wir beobachten die Verkehrslage fortlaufend, um Ampelschaltungen bei Bedarf anzupassen. An einer Kreuzung wurde das Schaltintervall bereits unmittelbar nach den Herbstferien optimiert. Insgesamt befinden wir uns noch in einer Phase der Feinjustierung, da sich Verkehrsströme nach größeren Eingriffen erfahrungsgemäß erst nach einiger Zeit stabilisieren.“

  

Bericht: KA
Foto: anzeiger24.de

 

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