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Erstmalig wird das Lebenswerk des in Hilden geborenen Fotojournalisten Volker Krämer umfänglich im Wilhelm-Fabry-Museum, im Kunstraum Gewerbepark-Süd und in der Städtischen Galerie präsentiert.

Unter dem Titel „Medizin im Blick“ werden Fotografien gezeigt, die sich mit den Themen Helfen, Heilen, Fürsorge und medizinischem Fortschritt beschäftigen. Krämers Werk umfasst unter anderem Bildstrecken über das erste Retortenbaby, Schlafforschung, Ärztinnen, Apothekerinnen und Pflegekräfte.

 

Seine beachtliche Karriere begann in den 1960er Jahren bei der Rheinischen Post und setzte sich bei dem Magazin Stern fort. Diese endete jedoch 1999 abrupt, als Krämer gemeinsam mit seinem Textkollegen Gabriel Grüner und dem Dolmetscher Senol Alit im Kosovo ermordet wurde.

 

Volker Krämer gehört zu den profiliertesten deutschen Fotojournalisten der Nachkriegszeit. In seiner mehr als 30 Jahre andauernden Karriere realisierte er rund um den Globus unzählige Reportagen für das Magazin Stern. Krämer war ein fotografischer Allrounder, der die brisante und hochaktuelle Bildreportage genauso beherrschte wie den humorvollen Blick auf das Leben; so sagte er einmal: „Humor ist international.“

 

Ergänzend dazu starten ebenfalls am 27. September die Ausstellung "Eine fotografische Reise zu den Menschen" im Gewerbepark-Süd und am 8. Oktober die Ausstellung "Vom Rhein in die Welt" in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus.