Reichspogromnacht: Erinnern und gedenken
29.10.2026Stolperstein-Sterngang zum Mahnmal im Stadtpark
51 Stolpersteine erinnern an die Hildener Opfer des Nationalsozialismus.
Sieben Menschen starben allein in der Pogromnacht 1938 und an deren Folgen.
Damit war der 9. November 1938 ein gewalttätiger Höhepunkt der antijüdischen Gräueltaten in Hilden.
Zentrale Gedenkveranstaltung mit Sterngang
Im Gedenken an die Ermordeten und in Erinnerung an das dunkelste Kapitel der Hildener Geschichte laden der Arbeitskreis Stolpersteine, die Evangelische sowie die Katholische Kirchengemeinde, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die Stadt Hilden am Montag, 9. November 2026, zu einer zentralen Gedenkveranstaltung ein.
Zuvor startet um 15 Uhr der Sterngang zu sieben Stellen im Stadtgebiet. Die Mitglieder des Arbeitskreises Stolpersteine tragen an ausgewählten Stolpersteinen, die auf dem Weg liegen, Informationen zu den Personen sowie Gedichte vor, stellen Kerzen auf und legen Rosen ab.

Archivfoto: anzeiger24.de
Startpunkte:
15 Uhr Gerresheimer Straße 340, Stolpersteine für Dr. Siegmund Sommer und Hendrika Grüter
15 Uhr: Walder Straße 222, Stolperstein für Wilhelm Schmitt
15 Uhr: Grabenstraße 2 für Katharina Gammel
15.15 Uhr: Pungshausstraße 17, Stolpersteine für Karl H., Christine und Gisela Weiss
15.15 Uhr: Richrather Straße 96, Stolperstein für Hermann Klemens
15.15 Uhr: Am Jägersteig 7, Stolperstein für Wilhelm Johann Weiler
15.30 Uhr: Berliner Straße / Ecke Marie-Colinet-Straße, Stolpersteine für Sigmund, Bertha und Erna Herz
Das gemeinsame Ziel ist der Gedenkstein im Stadtpark. Dort legt Bürgermeister Claus Pommer mit Vertreterinnen und Vertretern aus Rat und Verwaltung gegen 16.45 Uhr den Kranz der Stadt Hilden nieder, musikalisch umrahmt von der Musikschule.
Um 17.30 Uhr findet der ökumenische "Gottesdienst gegen das Vergessen“ in der Reformationskirche statt.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an einem oder mehreren der Programmpunkte teilzunehmen.
Quelle: Stadt Hilden
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