Neue Wohnungen an der Hofstraße: Was geht dafür verloren?

30.09.2026

BUND ruft zur Mahnwache auf. Im Mittelpunkt steht die Zukunft einer Freifläche

Wer in Hilden eine bezahlbare Wohnung sucht, weiß, wie schwierig das sein kann. An der Hofstraße 150 will die städtische Wohnungsbaugesellschaft deshalb 37 Wohnungen bauen. Nach Angaben der Stadt sollen nahezu alle öffentlich gefördert sein. Am Mittwoch, 30. September, entscheidet der Rat über den Bebauungsplan.

Was bedeutet der Bau für die Nachbarschaft?

Gebaut werden soll auch auf einer bislang unbebauten Fläche hinter der Hofstraße. Der BUND kritisiert den Verlust dieses Stücks Natur und ruft für Mittwoch um 16 Uhr vor dem Bürgerhaus zu einer Mahnwache auf. Die Ratssitzung beginnt um 17 Uhr.

Streit gibt es zudem um eine Streuobstwiese, die mit privaten Spenden und ehrenamtlichem Einsatz angelegt wurde. Ihr ökologischer Wert soll als Ausgleich für Eingriffe durch das Baugebiet angerechnet werden. BUND und NABU kritisieren das. Die Stadt hält die Anrechnung für zulässig und verweist darauf, dass die Wiese erhalten bleibt.


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Weniger Einwohner – trotzdem neue Wohnungen?

Der BUND verweist auf eine gesunkene Einwohnerzahl. Das ist ein Punkt für die Debatte, beantwortet die Wohnungsfrage aber nicht allein: Auch in einer Stadt mit weniger Einwohnern können bezahlbare Wohnungen fehlen.

Darüber muss der Rat abwägen: Wie dringend wird der neue Wohnraum gebraucht – und ist der Verlust der Freifläche an dieser Stelle vertretbar?


Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de

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