Klimastreik: BUND demonstriert in Hilden

Umweltschützer: Junge Menschen tragen die Folgen, aber nicht die Verantwortung für Klimawandel

Nach langer Zeit wird es am Freitag, 23. September, wieder einen "globalen Klimastreik" der Bewegung "Fridays for Future" geben.  

Der BUND Hilden beteiligt sich mit einer lokalen Demonstration an der Aktion.

Der Ökumenische Arbeitskreis "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" der Evangelischen Kirchengemeinde wird um 11.30 Uhr von der Reformationskirche ein "Klimagebet" einläuten.

Die Kundgebung startet um 11.55 Uhr („Fünf vor zwölf“) auf dem Dr-Ellen-Wiederhold-Platz. Anschließend führt ein Demozug über die Berliner Straße und durch die Fußgängerzone.

 

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Klimaschutz auf lokaler Ebene

"Deutschlandweit sind bislang ca. 250 Kundgebungen unter dem Motto 'Fürs Klima und für die Gerechtigkeit!' angemeldet", erklärt Claudia Roth vom BUND in Hilden. „Die jungen Leute tragen die Folgen der Klimaveränderung, aber nicht die Verantwortung dafür. Die heute Verantwortlichen müssen schnellstens tätig werden, um diese Ungerechtigkeit zu mildern.“

 

Die Bundesregierung wird aufgerufen, den Ausbau der erneurbaren Energien voran zu bringen, um eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu erreichen, so das Ziel der Veranstaltung. "Doch auch auf örtlicher Ebene lässt sich einiges für den Klimaschutz erreichen, wie auch die Klimaschutzwoche des Kreises Mettmann vom 17. bis 25. September 2022 zeigt", meint Claudia Roth.

Aus diesem Grund startet die Demonstration zwischen Rathaus und Bürgerhaus – der Stelle in Hilden, an der die Kommunalpolitik von Stadtverwaltung und Stadtrat gestaltet wird.

 

Quelle: BUND Hilden

Archivfoto (2021): anzeiger24.de

 


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