Kita Traumquelle: Planungsverzug und Wasserschaden bremsen Erweiterung

15.10.2026

Der Zeitplan musste erneut verschoben werden

Die Erweiterung der Kita Traumquelle in Hilden dauert deutlich länger als zunächst vorgesehen. Im ehemaligen Bürgertreff an der Lortzingstraße 1 sollen zwei zusätzliche Gruppen entstehen. Doch Verzögerungen bei der Planung, ein Wasserschaden und Schwierigkeiten bei der Beauftragung von Handwerksbetrieben erschweren die Umsetzung. Darüber hatten wir auch bereits berichtet.

Im der letzten Sitzung des Finanz- und Beteiligungsausschuss erläuterte Baudezernent Peter Stuhlträger, dass nun weitere Probleme die Fertigstellung des Umbaus verzögerten. Dazu zähle auch die geringe Umsetzungsgeschwindigkeit des beauftragten Planungsbüros.

 

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Kölner Büro mit Generalplanung beauftragt

Nach den städtischen Vergabeunterlagen wurde seinerzeit die K2O Architekten GmbH aus Köln als Generalplaner beauftragt. Der Auftrag umfasst die Gebäudeplanung sowie die Fachplanungen für Tragwerk, technische Ausrüstung und Brandschutz

Probleme mit dem Planungsfortschritt waren bereits Ende 2025 erkennbar. Damals berichtete die Stadt, dass der Generalplaner mit seinen Leistungen in Verzug sei. Nach mehreren Mahnungen habe das Gebäudewirtschaftsamt in Abstimmung mit dem Rechtsamt deshalb einzelne Planungsleistungen anderweitig ausführen lassen. Damit sollten weitere Terminverschiebungen begrenzt werden

 

Wasserschaden sorgt für zusätzliche Schwierigkeiten

Im Sommer 2026 kam nach Angaben Stuhlträgers ein Wasserschaden mit Faserfreisetzung aus der Decke hinzu. Außerdem erschwerten Fachkräftemangel und die geringe Bereitschaft von Betrieben, Angebote für kleinere Aufträge abzugeben, eine zeitnahe Umsetzung.

Welche Fasern freigesetzt wurden, welche Gebäudebereiche betroffen waren und welche Sanierungsarbeiten daraus folgten, ist aus der Sitzungsvorlage nicht ersichtlich. Auch eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Bauzustand enthält sie nicht.

 

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Fertigstellung ist derzeit nicht abzusehen

Seit Anfang des Jahres wurde der Zeitplan mehrfach verändert. In der Kindergartenbedarfsplanung 2025 hatte die Verwaltung zunächst Januar oder Februar 2026 als voraussichtlichen Fertigstellungstermin genannt.

Im Jugendhilfeausschuss am 5. März 2026 war dann von einer Fertigstellung im Oktober oder November 2026 die Rede. Eine Platzvergabe hätte dann voraussichtlich ab Dezember 2026 erfolgen können. Diese Prognose stammt allerdings aus der Zeit vor dem im September geschilderten sommerlichen Wasserschaden. Doch dieser Termin dürfte nicht zu halten sein.

 

Und wie teuer wird der Umbau am Ende?

Für die Erweiterung war zunächst ein Kostenrahmen von rund 900.000 Euro brutto vorgesehen. Geplant sind zwei zusätzliche Gruppen mit insgesamt 40 Plätzen, davon zwölf für Kinder unter drei Jahren und 28 für ältere Kinder.

Ob die Verzögerungen und der Wasserschaden auch noch zu Mehrkosten führen, blieb im Finanzausschuss offen. Stuhlträger erklärte, ihm läge dazu noch keine neue Kostenberechnung vor.

 

Quelle: Stadt Hilden

Bericht: LT

Foto: anzeiger24.de 

 

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