B229 wird saniert: Städte Langenfeld und Solingen kooperieren

18.10.2019

Geplante Asphaltarbeiten verschoben - dafür Doppelschicht am letzten Oktoberwochenende

Da das Wochenende 18. bis 20. Oktober 2019 verregnet werden soll, wird auf der Baustelle B229 der geplante Einbau der lärmmindernden Asphaltdeckschicht zwischen Kapeller Weg und Eisenbahnbrücke nicht vorgenommen. das teilt die Stadt Langenfeld mit. 

Darauf haben sich am Freitag, 18. Oktober, die Projektleitung des städtischen Betriebshofes Langenfeld und die Bauleitung der durchführenden Firma abschließend verständigt, nachdem bereits gestern die Wetterprognosen für das Wochenende zu starken Regen für einen reibungslosen Ablauf der Asphaltierung vorhersagten.

Unabhängig von der Regenintensität an diesem Wochenende werden aber vorbereitende Arbeiten durchgeführt, so dass es am 19. und 20. Oktober 2019 bei den angekündigten Sperrungen bleibt, also von Langenfeld aus nur in Richtung Aufderhöhe per Einbahnstraßenregelung der Verkehr auf der B229 fließen kann, nach Ohligs eine Vollsperrung eingerichtet bleibt, und für die Solinger weiterhin aus beiden genannten Ortsteilen keine direkte Durchfahrt nach Langenfeld möglich ist.

Um die entstandenen zeitlichen Verzögerungen im Bauablauf zu kompensieren, sollen nunmehr am nächsten Wochenende „Doppelschichten“ eingelegt werden, um dann beide Fahrspuren mit der neuen Deckschicht zu versehen. Für Samstag, 26. Oktober, ist der Einbau auf der linken Fahrspur und für Sonntag, 27. Oktober, auf der rechten Seite geplant.

 Am letzten Oktoberwochenende ist dann ein weiteres Mal mit besonderen Verkehrseinschränkungen auf dem zwischen Langenfeld und Solingen zu sanierenden Teilstück der B229 zu rechnen.

Für die Vorarbeiten wird dabei wieder der Freitag genutzt, so dass vom 25. Oktober (9 Uhr), bis Montag, 28. Oktober (5 Uhr), die geänderte Verkehrsführung mit einer Einbahnstraßenregelung und entsprechenden Vollsperrungen greifen wird:

 

Von Langenfeld nach Solingen

Für Freitag und Samstag 25. und 26. Oktober 2019 gelten nachfolgende Einschränkungen:

  • Von Langenfeld kommend wird keine Verbindung nach Ohligs bestehen.
  • Die Umleitung nach Ohligs wird über die Schneiderstraße und Haus Gravener Straße in Langenfeld eingerichtet. Der nach Aufderhöhe und Höhscheid fließende Verkehr wird per Einbahnstraßenregelung aufrechterhalten.

 

Für Sonntag, 27. Oktober 2019, muss mit folgenden Behinderungen gerechnet werden:

  • Von Langenfeld kommend wird dann keine Verbindung nach Aufderhöhe bestehen. Die Umleitung nach Aufderhöhe und Höhscheid wird über Leichlingen und die Opladener Straße (Solingen) eingerichtet. Der nach Ohligs fließende Verkehr wird per Einbahnstraßenregelung aufrechterhalten.

 

Von Solingen nach Langenfeld

  • Für die Solinger bleibt die Nachbarstadt Langenfeld auch am letzten Oktoberwochenende weiterhin nicht auf direktem Wege über die B229 aus Aufderhöhe und Ohligs erreichbar. Die Umleitungsempfehlung nach Langenfeld aus der Fahrtrichtung Aufderhöhe verläuft weiter über die Opladener Straße und Leichlingen.
  • Der aus Ohligs in Richtung Langenfeld fahrende Verkehr wird wie schon an den vergangenen Wochenenden über die Umleitung Haus Gravener Straße und Schneiderstraße geführt.

 

„Selbstverständlich sind auch diese Arbeiten am letzten Oktoberwochenende vom Wetter abhängig“, erklärt Projektleiter Robert Kuschel vom Langenfelder Betriebshof.

 

Hintergrund

Unebenheiten, Versorgerflicken und Rissbildungen – die B229 zwischen Solingen und Langenfeld ist reichlich sanierungsbedürftig. Da die beiden Stadtverwaltungen ein reges Interesse an einer Besserung der Zustände auf dem 1,4 Kilometer langen Teilstück haben, kooperieren sie nun mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW: Sie leiten die Bauplanung und die Überwachung der Ausführung, um damit die begrenzten personellen Ressourcen des Landesbetriebes zu entlasten. „Dies dient einer Umsetzung bereits in diesem Jahr, die ansonsten frühestens 2020 hätte durch Straßen.NRW auf den Weg gebracht werden können“, teilt die Stadt Langenfeld mit. Geplant sind die Erneuerung der Deckschicht und ein Lärm mindernder Asphaltbelag zur Lärmreduktion.

Die Kosten von rund 600.000 Euro sowie den Aufwand für die von den Städten geleistete Arbeit wird Straßen.NRW übernehmen. Während sich die Stadt Solingen vor allem in die Vorbereitung der Maßnahme eingebracht hat, obliegt die Projektleitung und Steuerung dem Straßenbau-Experten des Langenfelder Betriebshofes, Robert Kuschel. Er stimmt sich eng mit dem für Planung und Oberbauleitung beauftragten Ingenieurbüro Leinfelder aus Haan und dem ausführenden Bauunternehmen Philipp Kutsch aus Aldenhoven (bei Aachen) ab.

 

Quelle: Stadt Langenfeld

 

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