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Einzelausstellungen von Künstlern, die sich ausschließlich der Fotografie widmen, sind im Haus Hildener Künstler H6 eher eine Ausnahme. Der Fotograf Jerzy Laciak gibt mit seiner Ausstellung einen faszinierenden Einblick in den Bauch der Erde, Titel der Ausstellung: „Unterirdische Welt“.

Die Vernissage am Samstag, 28. August, beginnt um 16 Uhr. Danach kann die Ausstellung bis zum 5. September samstags von 16 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie am Dienstag und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

 

Laciak besuchte verschiedene Tropfsteinhöhlen in Europa, zum Beispiel in der Slowakei, Polen und Tschechien und zeigt in der Ausstellung eine Auswahl seiner Fotoarbeiten. Laciak nähert sich Motiven an, die nie das Tageslicht gesehen haben. Über Jahrmillionen sind in den Höhlen durch natürliche Prozesse bizarre Gesteinsformen und -figuren entstanden. Ihr Formenreichtum und ihre überraschenden Farbgebungen reizten den Fotografen ganz besonders. „Die perfekte Belichtung in diesen Räumen zu finden war eine Herausforderung,“ so Laciak und weiter „Die Bilder, die der Besucher in der Ausstellung sieht, sind nur ein winziger Ausschnitt aus dem Farb- und Formenuniversum, das in den Höhlen zu finden ist – wie ein Tropfen im Ozean“.

Jerzy Laciak stammt ursprünglich aus Stettin (Szczecin), Polen. Dort absolvierte er nach dem Abitur eine klassische Fotografenausbildung. Er arbeitete zunächst als Angestellter, später machte er sich als Fotograf selbstständig. Jerzy Laciak lebt schon lange in Deutschland. Künstlerisch beschäftigt er sich mit Malerei und Fotografie.