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Am Sonntag, 13. September 2026, können Geschichtsinteressierte am Tag des offenen Denkmals wieder stadthistorisch bedeutsame Bauten besichtigen. Motto: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ 

 

Historische Gebäude öffnen ihre Türen, Stadtführerinnen und Stadtführer nehmen Interessierte mit auf besondere Rundgänge, und zahlreiche Einrichtungen geben Einblicke in die Geschichte Hildens. Dabei bietet der Tag die Gelegenheit, bekannte Orte aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und Gebäude zu entdecken, die eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden sind.

 

Zu den geöffneten Denkmälern gehört das Alte Rathaus an der Mittelstraße. Von 10 bis 15 Uhr sind dort die Briefmarkenfreunde Hilden e. V. zu Gast und geben einen Sonderstempel zum Tag des offenen Denkmals aus. Um 15:30 Uhr führt Stadtführerin Nicole Anfang durch das historische Gebäude, das 1899 bis 1900 errichtet wurde und mit seiner neugotischen Sandsteinfassade bis heute das Hildener Stadtbild prägt.

 

Mehrere Stadtführungen laden dazu ein, unterschiedliche Kapitel der Hildener Geschichte zu entdecken. Um 11 Uhr führt Yvonne Tsamaloukas durch Hilden und vermittelt Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus. Um 12 Uhr startet mit Irene Wiacker ein Rundgang durch den Hildener Altstadtkern. Thomas Marx macht sich um 13 Uhr mit den Teilnehmenden auf die Suche nach verborgenen Schätzen rund um St. Jacobus. Um 14 Uhr nimmt Gerhard Wollmann Interessierte schließlich mit auf eine Tour zu insgesamt 15 Denkmälern im Stadtgebiet.

 

Auch Kreativität spielt eine Rolle: Von 11 bis 13 Uhr können Interessierte beim Urban Sketching an der Walder Straße 5 historische Architektur zeichnerisch entdecken. Karin Herzfeld von der Unteren Denkmalbehörde gibt zunächst Erläuterungen zum Gebäude, bevor Fabrikantenvilla und Fabrikationsgebäude gemeinsam aus neuen Perspektiven festgehalten werden.

 

Weitere Einblicke in Hildens Geschichte ermöglichen das Kückeshaus und das Haus Hildener Künstler e. V. „H 6“, die jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet sind. Auch die Reformationskirche kann von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden.

 

In der historischen Kornbrennerei Vogelsang im Wilhelm-Fabry-Museum können Besucherinnen von 11 bis 17 Uhr Industriegeschichte erleben. Um 12 Uhr findet eine Führung durch die Kornbrennerei bei laufender Dampfmaschine statt. Um 14 Uhr lädt der kreative Kindernachmittag „Denkmal zum Anbeißen“ mit Silke Jacobs junge Besucherinnen dazu ein, sich auf kreative Weise mit dem Thema Denkmal zu beschäftigen. Für dieses Angebot ist eine Anmeldung erforderlich. Zusätzlich ist die Ausstellung „Das bin ich“ mit Arbeiten von Schüler*innen des Helmholtz-Gymnasiums Hilden in der Historischen Kornbrennerei zu sehen.

 

Passend zum diesjährigen Thema „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ widmet sich auch das Stadtarchiv einem wichtigen Kapitel der Hildener Verkehrsgeschichte. Von 12 bis 16 Uhr steht dort die Geschichte der Straßenbahn im Mittelpunkt. Besucher*innen erfahren, welche Bedeutung das Verkehrsmittel für Hilden und die Entwicklung der Stadt hatte.

 

Begleitend zum Tag des offenen Denkmals lädt das Kulturamt außerdem zu einem Gewinnspiel auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Stadt Hilden ein. Dabei lohnt es sich, in der Hildener Mittelstraße einmal ganz bewusst nach oben zu schauen und historische Spuren der ehemaligen Straßenbahn zu entdecken. Alle Informationen zur Teilnahme werden auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Hilden veröffentlicht.

 

Der Tag des offenen Denkmals bietet damit zahlreiche Möglichkeiten, Hildens Geschichte neu zu entdecken, hinter sonst verschlossene Türen zu schauen und sich mit der historischen Entwicklung der Stadt auseinanderzusetzen. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos.