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Die Künstlerin und Autorin Monika Medam, seit zehn Jahren Mitglied im Haus Hildener Künstler zeigt unter der Headline "Output: Die pandemischen Jahre 2020-2022"  Arbeiten aus den letzten drei Jahren. Zwei Projekte wurden von Land NRW gefördert.

Die Ausstellung im Haus Hildener Künstler (H6), Hofstraße 6,  läuft bis zum 13. November 2022.

Öffnungszeiten: samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Künstlerische Auseinandersetzung mit schweren Krankheiten

Bei diesen Projekten handelt es sich 1. um die Serie „Die Hüter“. Das sind sechs Bilder (Acryl auf Leinwand) und zwei Wandobjekte. Sie sind entstanden für den Besucherbereich der Chemoambulanz des St. Josefs Krankenhaus in Hilden. Abstrakte Farbräume bilden die Hintergründe, im Vordergrund sieht man Szenen mit Wölfen in realistischer Pose, aber in abstrakten Farben, die sich stark vom  Hintergrund abheben. Wölfe sind für Medam Symbol für die Auseinandersetzung mit dem Schicksalsschlag einer Diagnose und den Impulsen Fliehen oder Standhalten, Kämpfen oder Aufgeben und die Frage, welche innere Ressource die entscheidende Kraft gibt, um wieder in Harmonie zu kommen.

 

Bei dem zweiten Projekt mit dem Titel: "Serendipity. Vom Glück des Findens" stehen Wortcollagen nach dem Vorbild von Herta Müller im Mittelpunkt. Die Idee dazu hatte eine ehemalige Lehrerin, die an Demenz erkrankt ist und die mit der Künstlerin gemeinsam dieses Projekt realisieren wollte. Aus ausgeschnittenen Wörtern werden neue sinnhafte Botschaften kreiert, die inhaltlich höchst ungewöhnlich sind und typografisch einen eigenen Reiz ausüben. Insgesamt sind werden 27 Arbeiten erstmals öffentlich gezeigt.

 

2021 wurde der 100ste Geburtstag von Joseph Beuys mit zahlreichen Ausstellungen gefeiert. Mit ihrem zweiteiligen Objekt „Umarmung“ hat sich Medam an der MEopenART 2021 beteiligt und damit den dritten Jurypreis erhalten. Dieses Werk, eine weitere Installation und eine kleine Serie, die sich mit Beuys und seinem Aussagen befasst, sind in der aktuellen Ausstellung im H6 zu sehen. Monika Medam arbeitet seit 17 Jahren künstlerisch mit Malerei, Fotografie, Experimentell, Collage und Übermalungen. Weitergebildet hat sie sich bei den Künstlern A. Wirtz, J. Kilian und H. Budde-Engelke in Hamburg, Düsseldorf, Mülheim a.d. Ruhr.


Einen gewollten Gegensatz bilden die Arbeiten der Künsterkollegin Monika Hampe. Sie haben oft Fotografien oder Skizzen zum Ursprung, die im Urlaub, auf Wanderungen entstanden sind. Die aktuell ausgestellten Werke sind eine Reflexion auf Reisen vor Corona nach Island und den Färöern. Hampe arbeitet mit verschiedenen Techniken, hauptsächlich in Öl, aber auch Acryl, Kohle und Kreide. Dabei geht es nicht um das Abbild, ihre Bilder werden durch Empfindungen und Emotionen während des Arbeitens beeinflusst. Der Betrachter soll Ruhe und Raum für eigene Gedanken zulassen. Monika Hampe ist Mitglied im H6, hat sich in Kursen mit studien- und themenbezogener Malerei fortgebildet, zum Beispiel in der Sommerakademie Marburg.

 

Beide Künstlerinnen haben bereits mehrfach gemeinsam ausgestellt und an zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Düsseldorf, im Kreis Mettmann und Nove Mesto, Tschechien teilgenommen.