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Im Rahmen des Projektes „Zusammen aktiv vor Ort - Gesellschaftliche und politische Teilhabe gestalten“ fanden im vergangenen Jahr Fotoworkshops zum Thema „Freiheit“ im Wilhelm-Fabry-Museum statt. Die gleichnahmige Ausstellung präsentiert die Ergebnisse, die die überwiegend jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus fünf Nationen unter der Anleitung des Fotografens Michael Ebert aufgenommen haben.

Die Ausstellung wird am 2. Februar um 17 Uhr in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus eröffnet und läuft bis zum 23. März.

 

Hilden-Ausstellung-Freiheit

Fereshteh Shahbazi (l.) und Leonie Ziegler haben sich mit dem Thema "Unterdrückung der Frau" auseinandergesetzt

Foto: anzeiger24.de

 

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 16 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr für Besuchende geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

"Freiheit" visualisieren: Unterdrückung der Frau, "verbotenes" Feuerwerk und spielende Kinder 

Zu sehen sind ganz unterschiedliche Fotos und Statements. „Aufgabe war, den abstrakten Begriff Freiheit in visuelle Konzepte zu überführen. Das heißt, Bildideen zu entwickeln und dann auch technisch umzusetzen. Bilder sollten also erst im Kopf und dann in der Kamera entstehen,“ so Michael Ebert, der seit vielen Jahren Fotografie an Hochschulen unterrichtet.

 

Die Teilnehmenden aus Kanada, Afghanistan, Frankreich, der Ukraine und Deutschland haben von Ebert einen Einblick in die Möglichkeiten der multibilingualen Sprache der Fotografie bekommen und sind weit über die „Symbolbilder“ der Freiheit hinausgegangen, die man in Werbebroschüren findet. Von den spielenden Kindern, die sorgenlos durch den Wald streifen, von Landschaftsaufnahmen und Demonstrationen, Unterdrückung der Frau, bis zum Feuerwerk, das in Afghanistan ebenso wenig erlaubt ist, wie das Singen auf der Straße. Entstanden ist ein weites Spektrum an Bildern, bei denen auf den ersten Blick der Zusammenhang mit der Freiheit nicht immer erkennbar ist. „Bei der Betrachtung darf man nicht vergessen, dass die Freiheit, die wir zum Beispiel hier in Deutschland erleben, nicht die Gleiche wie in anderen Ländern ist. Was für uns selbstverständlich ist, ist in anderen Ländern nicht nur verboten, sondern wird auch streng bestraft,“ erklärt Ziegler, „das Ausleben seines individuellen Glaubens, seiner Meinung, seiner politischen Standpunkte oder der eigenen Sexualität kann in anderen Ländern zu schwerwiegenden Konsequenzen führen.“

 

Quelle: Kulturamt Hilden