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„Eine wankende Welt“ von Christian Lüttgen

Bronzen, Metallarbeiten und grafische Blätter. Das Werk des zeitgenössischen Bildhauers Christian Lüttgen umfasst existenzielle und archetypische Themen, die er in expressiver und kraftvoller Form veranschaulicht. Bis zum 21. Juni 2020 können seine Werke in der Ausstellung „Eine wankende Welt“ im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, samstags, sonn- und feiertags, jeweils von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Kunstfreunde müssen sich zuvor im Kulturamt bei Daniela Michaelis telefonisch anmelden: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 02103/5903 möglich. Eine kleine Gruppe kann die Ausstellung jeweils für die Dauer von rund 30 Minuten besuchen. Es gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Der Zugang zum Kunstraum ist barrierefrei. 
Der Eintritt ist frei.

 

Kunstraum-Gewerbepark-Sued-Hilden-Luettgen

 

Absurdes und Skurriles vermengt sich in einer scheinbar realen Welt, die in seinen erzählerischen, symbolgeladenen Bronzetableaus ins Wanken gerät. Stürzende und tragende Elemente, Fragmentierung und Zergliederung beherrschen häufig seine Sujets. Räder als Antrieb und Symbol für den ewigen Kreislauf sind in seinen Arbeiten ebenfalls oft zu finden. Sie verweisen auf Flucht und Vertreibung. Ein bewegendes Thema, das heute eine traurige Aktualität besitzt.

Seine inhaltlichen Bezüge oder Anspielungen entnimmt Lüttgen größtenteils der Literatur oder Musik. In seinen Sinnbildern thematisiert der Künstler unter anderem die christliche Religion, mit der er sich intensiv auseinandersetzt, oft ironisch und kritisch hinterfragend. Immer wieder entsteht eine humorvolle Durchbrechung, die mit einem Augenzwinkern einhergeht.