Schrottreifer Transporter auf A3: Polizei zieht „abgefahrenes" Fahrzeug aus dem Verkehr
21.01.202656 gravierende Mängel festgestellt – Fahrer aus Kosovo muss mit hoher Geldstrafe rechnen
Satte 56 zum Teil gravierende Mängel an einem Fahrzeug – buchstäblich „abgefahren". Da staunten die Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Mettmann nicht schlecht, als sie am Dienstag, 20. Januar 2026, einen „nahezu schrottreifen und höchst verkehrsunsicheren Autotransporter“ aus dem Verkehr gezogen haben – dank eines Zufallstreffers: Gegen 11:30 Uhr ist den Beamten das Gefährt samt Anhänger und inklusive aufgeladenem Auto auf der A3 aufgefallen.
Die Polizisten forderten den Fahrer zum Einlenken auf. Auf dem Rastplatz der Ohligser Heide wurde der 26-jährige Mann aus dem Kosovo kontrolliert und befragt. Dabei handelt es sich um einen Händler, der in ganz Europa Autos ankauft und in seiner Heimat weiterverkauft. Sein Transporter hatte bereits über 400.000 Kilometern abgefahren.
"Rad ab": Defekt und funktionslos in ganz Europa unterwegs
Ein Sachverständiger protokollierte daraufhin den desolaten Zustand des Ivecos:
- dreiachsiger Anhänger: Funktionslose Bremsen, defekte Rücklichter, erheblich beschädigte Zugeinrichtung, keine erforderlichen Schwingungsdämpfer, ein Rad fehlte komplett
- Transporter: Funktionslose Bremsen, nicht ordnungsgemäß funktionierende Lichter, verrostete tragende Fahrzeugelemente, verbogene Stellen an der Karosserie, defekter Sicherheitsgurt sowie undichte Abgasanlage und Kraftstoffleitung.
Das Gespann wurde direkt stillgelegt. Den Fahrer muss jetzt mit einem Bußgeld von 700 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Auch muss er das Gutachten des Sachverständigen in Höhe von rund 600 Euro bezahlen.
Quelle/Foto: Polizei Mettmann
bearb: KA
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