Jim Button's: Immer authentisch, immer Gänsehaut
Langenfelder Coverband rockt das Hildener Musikfestival
Coverbands gibt es viele. Aber nicht alle grooven und heizen so leidenschaftlich ihr Publikum ein wie die Original-Formationen. Jim Button's ist eine Band, die die Fans von Pop- und Rock-Klassikern der letzten vier Jahrzehnte mitreißen kann.
Das Repertoire reicht von AC/DC („Highway to Hell“) über Die Ärzte („Schrei nach Liebe“), Green Day („When I come around“), Die Toten Hosen („Hier kommt Alex“), Steppenwolf („Born to be wil“), Kings of Leon („Wheels“), Red Hot Chili Peppers („California!“) bis zu Sunrise Avenue („Fairytale gone bad“).
„Alltag raus“, so zusagen auf „Kopfdruck“ – so beschreibt Frontmann, Sänger, Gitarrist und Lichtschwert-Schwinger Thorsten „Totti“ Kruck das Feeling von Jim Button's bei jedem Auftritt. „Wir interpretieren die Songs nicht, sondern versuchen so nah wie möglich an das Original heranzukommen“, erklärt er im Interview mit anzeiger24.de.
Wichtig ist, dass Band und Musik authentisch Hand in Hand gehen: „Ich muss bei einem Song selber Gänsehaut bekommen, sonst funktioniert es nicht“, sagt Thorsten Kruck. „Und ob es klappt, entscheidet auch das Publikum. Sonst lassen wir es.“ Dazu gehören auch Spielereien und Rituale im Einklang mit den Fans – vorsingen, nachsingen, erprobte Klatsch-Rythmen und was ein Live-Konzert noch so herzerfrischend macht. „Je früher das Publikum mitzieht, desto mehr geht es auch ab.“
Nach zwei bis drei Stunden durchrocken sind alle ausgepowert, aber glücklich.
Jim Button's: Raus aus dem Probekeller – rauf auf die Bühne
Seit 20 Jahren lebt Jim Button's schon nach dieser Manier, wenn auch mit wechselnder Besetzung. Thorsten Kruck gehört zu den Gründungsmitgliedern: „Wir haben uns zunächst aus einer Laune heraus getroffen, haben zusammen gespielt und waren sofort infiziert“, erinnert sich der 49-Jährige. „Und dann haben wir uns gesagt: Wir müssen raus auf die Bühne, sonst nützt das alles nichts.“ Da einige der Hobby-Musiker im Rathaus arbeiteten, wurden schnell Kontakte zu den Langenfelder Partnerstädte geknüpft. So spielte Jim Button's nicht nur in der Region, sondern auch im polnischen Gostynin und sogar in Batangas City auf den Philippinen.
Zumeist aber rockt Jim Button's das bergische und rheinische Land – wo die Fans ohnehin immer in Feierlaune sind. „Fast jedes Wochenende im Jahr spielen wir irgendwo“, sagt Thorsten Kruck. Und das soll auch die nächsten Jahre erst einmal so weiter gehen.
Eine der nächsten Gelegenheiten, Jim Button's live zu sehen, bietet sich am Samstag, 23. Februar, ab 20.30 Uhr im Café New York in Langenfeld.
Dein Hilden