Bauernverbände kritisieren Gesetzentwürfe zum Umbau der Tierhaltung
Vorschläge seien "unzureichend" und führten zum "Abbau statt Umgestaltung"
In einem gemeinsamen Positionspapier kritisieren der Deutsche Bauernverband, Bundesverband Rind und Schwein, Deutscher Raiffeisenverband, Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Deutschland und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft die aktuellen Gesetzentwürfe der Bundesregierung zum Umbau der Tierhaltung in Deutschland als "völlig unzureichend, um einen tatsächlichen Umbau voranbringen zu können".
Der Entwurf des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes weise erhebliche Lücken und gravierende Schwachstellen auf.
Der Referentenentwurf zur Änderung des Baugesetzbuches sei unzulänglich und die Finanzierung zum Umbau der Tierhaltung sei ungenügend, heißt es dort.
Die Nutztierhaltung in Deutschland habe eine essenzielle, wirtschaftliche Bedeutung und erfordere daher einen umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang beim Umbau.
Die Verbände unterstützen weiterhin die Vorschläge der Borchert-Kommission und fordern Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und die Regierungskoalition nachdrücklich auf, die genannten Regelungen und Förderungen so zu gestalten, dass sie einen "echten Umbau der Tierhaltung in Richtung 'mehr Tierwohl'" in Gang setzen und nicht den Abbau der Tierhaltung in Deutschland vorantreiben.
Quelle: Deutscher Bauernverband
Foto: D.Watts/Pixabay
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