Schwarzgurt geschafft – mit Selbstvertrauen, Disziplin, Ausdauer, Motivation und Leidenschaft
Kampfkunst Akademie Hilden: Vier Schülerinnen und Schüler meistern anspruchsvolle Prüfung – Jeder kann es schaffen!
Unzählige Übungsstunden, Disziplin, der notwendige Wille, aber auch Leidenschaft und Spaß am Sport haben sich ausgezahlt: Vier Nachwuchstalente der Kampfkunst Akademie in Solingen und Hilden haben am 20. September 2026 erfolgreich ihre Schwarzgurt-Prüfung bestanden. Die Schülerinnen und Schüler Emily, Robyn, Alexander und Noel im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren trainieren bereits seit rund sechs Jahren bei Sifu David Martin Pascual – und haben auf ihrem Weg nicht nur viele Techniken erprobt, sondern auch gelernt, an sich selbst zu glauben.
Geprüft wurden die jungen Kampfkünstler von Großmeister Sifu Thommy L. Böhlig, den die Schülerinnen und Schüler respektvoll und zugleich liebevoll „Si-Gung“ nennen. Der Begriff bezeichnet den Sifu des eigenen Sifus und bringt damit auch die besondere Verbindung innerhalb der Kampfkunst-Familie zum Ausdruck.
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Kampfkunst Akademie
Wing Tsjun Kuen, Kids Kung Fu, Selbstverteidigung, Kyusho Jutsu
Sifu David Martin Pascual
Telefon 0172 2028430
E-Mail [email protected]
20 Minuten lang alles gegeben
Diesem Augenblick haben die vier Absolventen geradezu entgegengefiebert. Rund 20 Minuten lang mussten sie ihr Können unter Beweis stellen – körperlich ebenso wie mental. Sowohl Technik als auch Ausführung, Konzentration und der Umgang mit Stress wurden auf die Probe gestellt.
Für Trainer David Pascual war das Ergebnis beeindruckend: „Fähigkeiten, Stress, Technik und Ausführung waren brillant.“
Vom schüchternen Kind zum selbstbewussten Kämpfer
Der Trainer erinnert sich noch gut an die Anfänge seiner Schülerinnen und Schüler: „Einige waren anfangs – wie viele Kinder – ängstlich und zurückhaltend oder sehr schüchtern.“
Mit der Zeit habe sich jedoch viel verändert: „Durch das Vertrauen, den Fleiß und die vielen Jahre Training haben sie es tatsächlich geschafft, ihre Prüfung im Kids Kung Fu zu bestehen“, sagt Pascual. Heute seien die vier nicht nur körperlich fit und technisch versiert. Sie hätten sich auch persönlich weiterentwickelt: „Sie sind stark, selbstbewusst, zielorientiert, fit und hilfsbereit gegenüber ihren Mitschülern. Und ich bin mächtig stolz auf sie.“
Denn Kampfkunst bedeutet für ihn nicht allein, möglichst schnell eine Prüfung zu bestehen. Es geht darum, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, was sie erreichen können, wenn sie an sich arbeiten und nicht aufgeben.
Auch Rückschläge gehören zur Ausbildung
Eine Botschaft möchte David Pascual seinen Schülerinnen und Schülern deshalb mitgeben: Hinter dieser Leistung steckt weit mehr als Talent. Denn wer sechs Jahre lang trainiert, erlebt nicht nur Fortschritte und Erfolgserlebnisse. Es gibt Tage, an denen etwas nicht gelingt, an denen die Motivation fehlt oder eine Technik einfach nicht funktionieren will. Genau darin liegt für Pascual ein wichtiger Teil der Ausbildung. Nicht jeder lernt gleich schnell, nicht jeder hat dieselben Voraussetzungen, und nicht jeder kommt ohne Rückschläge ans Ziel. Entscheidend ist, weiterzumachen: „Jeder kann es schaffen, solange man es durchzieht. Einige schaffen es in sechs Jahren, andere in sieben oder acht. Jeder entscheidet über sein Tempo und seinen Fleiß.“
Damit wird der Schwarzgurt auch zu einer wichtigen Lektion fürs Leben
Gerade für Kinder und Jugendliche kann das eine wertvolle Erfahrung sein: Erfolg entsteht nicht über Nacht. Wer dranbleibt, kann über sich hinauswachsen.
Nächster Schritt: Wing Tsjun Kung Fu
Mit der bestandenen Schwarzgurt-Prüfung endet die Ausbildung der vier Nachwuchstalente nicht, im Gegenteil: Für sie öffnet sich nun die Tür zum Erwachsenen Wing Tsjun Kung Fu.
Dort können sie noch tiefer in die Kampfkunst eintauchen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Während sich das Kids Kung Fu vor allem auf eine grundlegende Ausbildung, Selbstverteidigung sowie die sportliche und körperliche Entwicklung konzentriert, beginnt mit dem nächsten Ausbildungsabschnitt zunehmend der Feinschliff.
Und so ist der Schwarzgurt letztlich nicht das Ende eines Weges, sondern der Beginn eines neuen.
Dein Hilden