Trotz Wirtschaftsflaute auf Erfolgskurs: Hugo Frauenhof GmbH gehört zu Deutschlands krisensichersten Unternehmen
Auszeichnung von Creditreform: Industrie-Mittelständler überzeugt im bundesweiten Ranking
Zum fünften Mal in Folge hat die Creditreform-Unternehmensgruppe im Auftrag des SZ Instituts „Deutschlands krisensicherste Unternehmen“ ermittelt. Nach einer mehrstufigen Analyse wurden 511 Unternehmen mit einer „guten“ bis „sehr guten“ Auftragslage und einem „guten“ bis „sehr guten“ Zahlungsverhalten in einem Ranking gelistet. Darunter auch eine Firma aus Hilden: Die Hugo Frauenhof GmbH belegt in der Kategorie der Kleinunternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitenden den 13. Platz (wohlgemerkt: deutschlandweit) und steht bei allen Unternehmensgrößen auf Position 108.
„Wir sind seit Generationen in Hilden zu Hause. Umso mehr freut es mich, wenn ein Hildener Unternehmen in einem bundesweiten Vergleich von mehr als 103.000 betrachteten Unternehmen einen solchen Platz erreicht“, sagt Geschäftsführer Dr. Fabio-Yannick Laschet. „Ich glaube, das ist nicht nur für uns, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Hilden eine motivierende Nachricht.“

Was produziert die Hugo Frauenhof GmbH?
Die Hugo Frauenhof blickt auf eine Tradition von fast 140 Jahren im technischen Großhandel für Industriebedarf und Umwelttechnik zurück und beschäftigt aktuell ca. 50 Mitarbeiter. „Wir haben uns auf Kanalreinigungs-, Schlauch- und Höchstdrucktechnik spezialisiert. Darüber hinaus gehören unter anderem die Kanalsanierung und Personenarbeitsschutz zu unserem Portfolio“, erläutert Dr. Laschet. „Neben privatwirtschaftlichen Unternehmen beliefern wir auch Städte und Kommunen. Dabei verstehen wir uns nicht nur als Lieferant von Produkten, sondern vor allem als technischer Lösungsanbieter. Beratung, schnelle Lieferfähigkeit und individuelle Lösungen für konkrete Anwendungen spielen für uns eine wichtige Rolle.“
Vom Lager in Hilden aus werden Kunden in Deutschland und über 50 Ländern international beliefert.
Wofür hat die Hugo Frauenhof GmbH diese Auszeichnung erhalten?
Die Auszeichnung „Krisensicherste Unternehmen 2026“ des SZ-Instituts basiert nicht auf einem einzelnen erfolgreichen Geschäftsjahr, sondern auf der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen über mehrere Jahre.
Für die Untersuchung hat das SZ-Institut die Creditreform-Unternehmensgruppe beauftragt, Unternehmen unter anderem anhand ihrer Bonität, ihres Zahlungsverhaltens, ihrer Auftragslage und ihrer Beschäftigungsentwicklung zu bewerten. Hinzu kamen verschiedene Bilanzkennzahlen wie Eigenkapitalquote, Liquidität, Eigenkapitalrentabilität und Return on Investment.
Mehr Infos über die Methodik und die anderen „Gewinner“ der Analyse gibt es hier.
„Für uns ist diese Platzierung vor allem deshalb etwas besonderes, weil sie eine langfristige Entwicklung bzw. Erfolgsgeschichte widerspiegelt“, ergänzt Dr. Laschet. „Wirtschaftliche Stabilität entsteht nicht durch ein einzelnes gutes Jahr. Als Familienunternehmen versuchen wir seit Generationen, mit langfristiger Perspektive zu entscheiden, finanziell nachhaltig zu wirtschaften, Investitionen möglichst aus eigener Kraft zu finanzieren und gleichzeitig unsere eingearbeitete Belegschaft zu halten bzw. sogar auszubauen. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage ist eine hohe Krisensicherheit von hoher Bedeutung – auch für unsere Mitarbeitenden. Dass dieser Ansatz nun auch in einer unabhängigen bundesweiten Untersuchung sichtbar wird, freut uns sehr.“

Die Anerkennung sei ein Verdienst des gesamten Teams: Viele Kolleginnen und Kollegen verfügen über lange Erfahrung (teils 35 Jahre) und großes technisches Know-how. „Diese eingearbeitete Mannschaft auch in schwierigeren wirtschaftlichen Phasen zu halten, gehört für uns zu verantwortungsvollem Unternehmertum“, sagt Petra Osten-Laschet. „Gleichzeitig bedeutet wirtschaftliche Stabilität für uns keinen Selbstzweck. Unsere Kunden und Geschäftspartner müssen sich darauf verlassen können, dass wir auch morgen und übermorgen noch leistungsfähig sind, investieren können, Ware verfügbar halten und unsere Verpflichtungen erfüllen. Insofern bedeutet Krisensicherheit für unsere Kunden und Partner auch Versorgungs- und Planungssicherheit.“
Welche Bedeutung hat die Hugo Frauenhof GmbH für den Wirtschaftsstandort Hilden und die Region?
Die Auszeichnung sei damit auch ein Beleg für die hohe Bedeutung der Hugo Frauenhof GmbH am Hildener Wirtschaftsstandort. „Gerade mittelständische und familiengeführte Unternehmen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass ein Standort dauerhaft wirtschaftlich stabil bleibt – auch wenn dies vielfach von der Stadtverwaltung übersehen wird: durch verlässliche Arbeitsplätze, langfristige Investitionen“, ergänzt Walter Laschet. „Zumal ertragsreiche und damit wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen insbesondere die aktuell mehr als angeschlagene Finanzsituation der Stadt Hilden positiv beeinflussen.“
Zur Philosophie eines Familienunternehmen gehöre außerdem, dass man nicht in Quartalen, sondern in Generationen denkt: „Wir wollen Entscheidungen treffen, die nicht nur heute gut aussehen, sondern sich auch in zehn oder zwanzig Jahren noch auszahlen. Dazu gehören für uns ein finanziell nachhaltiges und vor allem schuldenfreies Wirtschaften, Investitionen aus eigener Kraft stemmen und Verantwortung für unsere Mitarbeitenden übernehmen.“
Die Hugo Frauenhof GmbH ist damit auch ein Musterbeispiel dafür, dass ein Unternehmen aus Hilden nicht nur bundesweit, sondern international erfolgreich tätig sein kann – ebenfalls eine positive Nachricht für den Wirtschaftsstandort Hilden.
Dr. Laschet und seine Familie und seine Unternehmensführung fühlen sich nun erst recht angespornt, den Standort kontinuierlich weiterzuentwickeln und in moderne technische Anlagen sowie in ressourcenschonende Technologien zu investieren. So wird beispielsweise Energieversorgung zu einem großen Teil über eine eigene Photovoltaikanlagen gedeckt.
Dein Hilden