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Die Arbeiten von Ana López-Montes unter dem Titel „Das Leben in der Linie“ warten bereits seit Dezember auf Besucher in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus. 

Die Ausstellung ist bis Samstag, 8. Mai, dienstags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr für Besucher geöffnet. 

***Update***

 Wegen des hohen Inzidenzwertes hat der Kreis Mettmann die "Notbremse" gezogen: Bis auf weiteres sind alle Museen, Galerien etc. ab dem 19. April wieder geschlossen.

Daher kann die Ausstellung vorerst nur noch am Samstag, 17. 18. April, besichtigt werden.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie sind eine Anmeldung (inkl. Adresse und / oder Telefonnummer) an kulturamt@hilden.de oder telefonisch unter 02103/72-237 sowie ein tagesaktueller negativer Covid 19-Schnelltest erforderlich.

 

Die in Mexiko-Stadt geborenen Künstlerin war nach ihrem Studium schnell erfolgreich und stellte weltweit aus. Nach der Geburt ihrer Tochter Isabelle geriet die Künstlerin in eine Lebenskrise, in deren Verlauf sie alle ihre Werke zerstörte. Eine einschneidende Zäsur, die Folge einer bipolaren Störung war. Eine schwerwiegende Krankheit, die ohne Kontrolle zur Manie oder Depression führen kann. Das Glück, das ihre Tochter in ihr Leben bringt, trägt zur Heilung bei und gibt ihr wieder Kraft, Neues zu erschaffen. Die Kinderzeichnungen ihrer Tochter spielen dabei eine besondere Rolle und werden oft elementarer Bestandteil ihrer Werke.

Ihre Arbeiten sind abstrakt und werden meist durch einen monochromen Hintergrund dominiert. Die Horizontale im Bild entsteht durch farbige, überlappende Linien, selten brechen diese aus dem vorgegebenen Farbfeld aus. Die Linie versinnbildlicht zum einen den Fluss von Kreativität, eine Linie, in der sich eine Fülle von Energie, Glück und Leben findet und die durch Farbe und manchmal verschiedene organische Formen dargestellt wird. Zum anderen erhält die Linie einen hohen symbolischen Stellenwert, denn durch die Einnahme von Medikamenten werden bei der Künstlerin emotional Höhen und Tiefen verflacht. So ist das Leben auf die Linie reduziert, in der es dennoch erstaunlich viel Farbe und Bewegung geben kann.