Balkan-Beats und Punk-Attitüde
22.04.2026Tanz in den Mai: Eine Nacht ohne Stillstand
Wenn sich treibende Rhythmen aus Südosteuropa mit der Wucht von Punk und Metal verbinden, entsteht ein Sound, der keine Kompromisse kennt. Genau dafür steht Kultur Shock – und genau diese Energie bringt die Band am 30. April nach Sojus 7 in Monheim am Rhein.
Drei Jahrzehnte musikalische Grenzgänge
Seit ihrer Gründung Mitte der 1990er-Jahre hat sich Kultur Shock einen festen Platz in der internationalen Alternativszene erspielt. Die Wurzeln der Band reichen zurück in ein vom Krieg gezeichnetes Sarajevo, aus dem Frontmann Gino Srdjan Yevdjevich einst aufbrach, um in den USA neu zu beginnen. In Seattle formte sich daraus ein Projekt, das musikalische Grenzen bewusst sprengt.
Über die Jahre entwickelte sich ein unverwechselbarer Stil: Balkan-Folk trifft auf harte Gitarren, treibende Drums und eine Bühnenpräsenz, die weltweit Publikum begeistert.
Jubiläumstour macht Halt am Rhein
Zum 30-jährigen Bestehen präsentiert die Band nicht nur ihre größten Klassiker, sondern auch frisches Material: Gleich zwei neue Alben markieren das Jubiläumsjahr. Im Rahmen ihrer Europatour legen sie nun auch einen Stopp in Monheim ein. Konzertbeginn ist um 20:30 Uhr, Einlass eine Stunde zuvor. An der Abendkasse liegen die Preise bei 30 Euro beziehungsweise 24 Euro ermäßigt.
Nahtlos weiterfeiern: „Balkan Bounce“ übernimmt
Doch damit endet der Abend noch lange nicht. Direkt im Anschluss verwandelt sich die Halle in eine pulsierende Tanzfläche. Das neu gegründete ehrenamtliche Kollektiv „Kuka & Buka“ knüpft mit seinem Format „Balkan Bounce“ an legendäre Partynächte vergangener Jahre an. Mit einem vielseitigen Mix aus Balkan-Sounds und modernen Beats soll die Nacht zum 1. Mai gebührend eingeläutet werden. Wer erst zur Party kommt, kann ab 22 Uhr einsteigen – und sich auf eine Atmosphäre freuen, die irgendwo zwischen Club, Konzert und kulturellem Schmelztiegel liegt. Der Eintritt beträgt dann 5 Euro.
bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Madja Turkic
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