Jugendstadtrat fordert Maßnahmen gegen unpünktliche Busse in Leverkusen
Der Jugendstadtrat Leverkusen macht auf ein Problem aufmerksam, das viele Bürgerinnen und Bürger täglich betrifft: die Unpünktlichkeit von Busverbindungen. In einem Antrag an Oberbürgermeister Stefan Hebbel fordern die Jugendlichen konkrete Verbesserungen – insbesondere für die Linien 202 und 209.
Nach Angaben des Jugendstadtrats kommt es auf diesen Strecken regelmäßig zu Verspätungen. Für viele Fahrgäste habe das spürbare Folgen: Schülerinnen und Schüler kämen zu spät zum Unterricht, Berufstätige hätten Schwierigkeiten, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, und auch Termine könnten nicht zuverlässig eingehalten werden.
Der Antrag, der im Bürger- und Umweltausschuss am 16. April 2026 zur Entscheidung steht, sieht eine mögliche Lösung in der Bevorrechtigung von Bussen im Straßenverkehr vor. Konkret regen die Jugendlichen an, die Ampelschaltungen entlang der betroffenen Strecken so anzupassen, dass Busse schneller vorankommen und weniger Zeit verlieren.
„Ein zuverlässiger Busverkehr stärkt das Vertrauen in den Öffentlichen Nahverkehr und motiviert mehr Menschen, Buse zu nutzen“, heißt es in der Begründung. Regelmäßige Verspätungen führten nicht nur zu Stress und Zeitverlust, sondern könnten auch das Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr schwächen. Eine bessere Priorisierung der Busse könne hingegen dazu beitragen, mehr Menschen für den ÖPNV zu gewinnen.
Quelle: Ratsinformationssystem, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an
oder als Kommentar bei Facebook.
Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.
