Glasfaser-Baustelle Quettinger Torstraße sorgte für Ärger
Stadt weist Kritik zurück
Nach Kritik an der Glasfaserverlegung in der Quettinger Torstraße hat die Stadt Leverkusen auf unsere Presseanfrage Stellung zu den Vorwürfen genommen. Hintergrund ist ein Bericht, in dem ein ehemaliger Ratsherr die Bauarbeiten als „Schildbürgerstreich“ bezeichnet hatte, weil es zeitweise zu erheblichen Verkehrsproblemen gekommen war.
Die Stadt weist die Darstellung zurück, dass es sich um eine fehlerhafte Planung gehandelt habe. Demnach sei „die Maßnahme im Auftrag der Deutschen Telekom […] ordnungsgemäß bei der Stadt Leverkusen beantragt“ worden. Für den betroffenen Bereich an der Torstraße/Ecke Bahnstadtchaussee habe man „eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung unter der üblichen Einbindung aller weiteren zu beteiligenden Stellen“ erteilt.
Probleme seien erst im Verlauf der Bauarbeiten aufgetreten. Am 15. April 2026 habe die Wupsi den zuständigen Fachbereich darüber informiert, „dass die Torstr. nicht befahrbar sei“. Eine Kontrolle vor Ort habe dann ergeben, „dass das Baufeld eigenmächtig durch die bauausführende Firma vergrößert wurde, wodurch der Schwenkradius für den Busverkehr nicht mehr gegeben war“.
Die Stadt reagierte nach eigenen Angaben umgehend: „Das Baufeld wurde auf Veranlassung des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr unmittelbar zurückgebaut.“
Konsequenzen für die ausführende Firma werden derzeit geprüft. Dazu teilte die Stadt mit: „Weitere Schritte hinsichtlich des Verstoßes gegen die verkehrsrechtliche Anordnung werden derzeit geprüft.“
Fotos: MW, Bearbeitung: Bettina Lyko
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