Angriff auf TBL-Mitarbeiter: CDU und SPD verurteilen Tat scharf
Nach dem Angriff auf einen Mitarbeiter der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) haben CDU und SPD den Vorfall scharf verurteilt. Der Beschäftigte war am Samstagmorgen während seines Einsatzes in der Bahnhofsstraße in Opladen verletzt worden (wir haben berichtet). Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ermittelt, die weiteren Ermittlungen dauern an.
Als erste Fraktion reagierte die CDU. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Tim Feister, erklärte: „Dieser Vorfall macht fassungslos. Wer Menschen angreift, die täglich für unsere Stadt im Einsatz sind, überschreitet jede Grenze. Solche Taten sind absolut nicht tolerierbar und müssen mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt werden.“
Die CDU-Fraktion teilte zudem mit, bereits in engem Austausch mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel zu stehen, um sicherzustellen, dass die Hintergründe vollständig aufgeklärt werden und konkrete Konsequenzen gezogen werden, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Dem verletzten Mitarbeiter der TBL wünschte die Fraktion eine schnelle und vollständige Genesung.
Auch die SPD-Fraktion verurteilte den Angriff „auf das Schärfste“. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dirk Löb, erklärte: „Der Angriff auf einen Mitarbeiter der TBL erschüttert uns sehr. Hier wurde ein Mensch verletzt, der im Dienst für unsere Stadt unterwegs war und täglich einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in Leverkusen leistet. Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Mitarbeiter und seiner Familie. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung.“
Für die SPD-Fraktion zeigt der Vorfall, dass Beschäftigte im öffentlichen Dienst zunehmend Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt sind. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jonas Berghaus erklärte: „Wer Menschen angreift, die für die Sauberkeit und Funktionsfähigkeit unserer Stadt sorgen, überschreitet eine Grenze. Respekt gegenüber den Beschäftigten der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern etwas, das wir immer wieder deutlich einfordern müssen. Niemand sollte Angst haben müssen, wenn er morgens zur Arbeit geht.“
Die SPD-Fraktion begrüßte zudem, dass die Stadtverwaltung unmittelbar Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten ergriffen habe. Zugleich müsse geprüft werden, ob weitere Vorkehrungen notwendig seien, um die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft zu gewährleisten. Löb erklärte abschließend: „Die Beschäftigten der TBL verdienen unseren Dank und unsere volle Unterstützung“.
Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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