Buschfeld bleibt landwirtschaftliche Fläche: CDU Haan begrüßt Entscheidung
04.11.2026Die rund 19 Hektar große Fläche Buschfeld bei Solingen wird nicht als Wohn- oder Gewerbegebiet entwickelt. Der Regionalrat Düsseldorf hat der 25. Änderung des Regionalplans zugestimmt. Die CDU Haan begrüßt die Entscheidung, die auch Thema in der gestrigen Sitzung des Haaner Stadtrates war.

Das Areal im Nordwesten Solingens grenzt an das Ittertal, die Alte Heerstraße und Garzenhaus und wird landwirtschaftlich genutzt. Dort wächst unter anderem biologisch angebauter Dinkel. Künftig wird die Fläche im Regionalplan als Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich statt als Allgemeiner Siedlungsbereich geführt.
Die Änderung geht auf einen Antrag der Stadt Solingen aus dem Jahr 2018 zurück. Die Haaner CDU unterstützt nach eigenen Angaben seit Jahren die Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“ und spricht sich gegen eine Bebauung aus.
Solingens Oberbürgermeister Daniel Flemm verweist auf die klimatische Bedeutung des Gebiets: „In unserem Masterplan „Arbeit und Wirtschaft“ wird das Gebiet Buschfeld als ein bedeutendes Kaltluftentstehungsgebiet beschrieben, das durch Talab- und Talaufwinde für die innerstädtische Abkühlung von Solingen (Weyer und Ohligs) eine wichtige klimatische Funktion erfüllt. Die Versiegelung dieser Fläche hätte nicht nur ökologische Nachteile, sondern auch negative Auswirkungen auf das Stadtklima. Daher konzentrieren wir uns in Solingen auf die Revitalisierung alter Gewerbestandorte und anderer Flächen“.
Auch Bürgermeister Vincent Endereß begrüßt, dass Buschfeld als Pufferzone für das Ittertal erhalten bleibt und dessen Biotopverbund-Funktion gesichert wird. Zudem wolle er Haan vor weiterem Durchgangsverkehr entlasten.
Die CDU sieht neben ökologischen auch verkehrliche Gründe gegen ein weiteres Gewerbegebiet. Bereits das Solinger Gewerbegebiet Monhofer Feld verursache zusätzlichen Verkehr über Haaner Straßen. Betroffen seien insbesondere die Ittertalstraße, die Martin-Luther-Straße und die Innenstadt.
„Da Solingen keinen direkten Autobahnanschluss die A46 hat, tragen die Bürger in Haan bereits heute eine große Last des Ziel- und Quellverkehrs aus Solingen. Die Entscheidung des Regionalrates wertet die Haaner CDU deshalb als wichtigen Erfolg für den Schutz der Lebensqualität und der Natur“, erklärt Annette Braun-Kohl, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion.
Quelle: CDU Haan, Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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