Millennium Pflegedienst: Hilfe für Obdachlose – Nächstenliebe endet nicht am Feierabend

08.05.2026

Das ganze Team engagiert sich ehrenamtlich in der Freizeit für Menschen ohne Zuhause

Sie sind bereits beruflich immer für die Menschen da, die Pflegekräfte vom Millennium Health & Home Pflegedienst in Leverkusen. Doch damit nicht genug: auch in ihrer Freizeit stellen sie ihre Dienste und Leidenschaft gerne für Bedürftige zur Verfügung, nämlich für Obdachlose.

Sie haben kein Zuhause, kein Hab und Gut, sie leben auf der Straße oder müssen sich um Notschlafstellen kümmern. Und oft haben sie auch niemanden zum reden.

Hier setzen Valentina Werner und Manuela Flick (Foto oben v.l.) und ihr knapp 30-köpfiges Team ihr ehrenamtliches und selbstloses Engagement an.

 

Zeichen der Menschlichkeit: Zeit, Nähe und Respekt schenken

Der Bunker von Wiesdorf ist ein regelmäßiger Treffpunkt von Menschen ohne Wohnung.

Dort bieten die Helferinnen und Helfer eine kleine Mahlzeit, Zuwendung, ein Gespräch oder auch mal Körperpflege wie rasieren, Füße eincremen und Haarewaschen an.

„Wir wollen den Menschen Wertschätzung entgegen bringen“, sagen Manuela Flick und Valentina Werner. „Diese Menschen haben viele Tief- und Schicksalsschläge erlebt.“ Zum Beispiel haben sie ihre Wohnung nach einer Scheidung oder Jobverlust verloren, oder weil sie betrogen worden sind, und ihnen die Rückkehr ins „normale" Leben nicht gelang.

 

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer schenken nicht nur Zeit, sondern finanzieren die Hilfe auch aus eigener Tasche. Sie spenden Lebensmittel, nicht mehr gebrauchte Sachen aus ihrem eigenen Hausrat (zum Beispiel Kleidung) oder Werbegeschenke, die für die Obdachlosen nützlich sein könnten.

 

Dabei gibt es noch ein weiteres Problem: die Menschen werden immer älter und benötigen daher auch mehr Pflege und Behandlungen. Die Kräfte vom Pflegedienst Millennium arbeiten daher mit Ärzten zusammen.

 

Vor sechs Jahren haben Manuela Flick und Valentina Werner diese Hilfe initiiert. Und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken wie selbstverständlich daran mit – neben ihrem eigentlichen Beruf in der Auszeit oder in der Pause.

 

In jeder Hinsicht also: Dienst am Menschen.