Unfall im Skatepark: Sollte Stadt Scooter verbieten?

Ein Skateboardfahrer musste ausweichen und verletzte sich

Am vergangenen Wochenende hatte es im Skatepark einen Unfall gegeben. Ein Skateboardfahrer hatte sich ernsthaft verletzt, weil er einem jüngeren Tretrollerfahrer hatte ausweichen musste.

 

Kleiner Junge sei einfach drauf los gefahren

Der kleine Junge sei auf seinem Scooter „einfach losgefahren“, so die Mutter des Skateboarders, die sich in einer Facebookgruppe mit einem Appel an andere Eltern gewandt hat. Sie habe mit ihrem verletzten Sohn am Wochenende mehrere Stunden in der Notaufnahme zugebracht, weil sich dieser Rippenbrüche, Schürfwunden und Prellungen zugezogen hätte. Er hätte einem kleinen Jungen ausweichen müssen. Dabei hätte sich der Lenker des jungen Scooterfahrers in die Rippen des Skateboardfahrers gerammt. „Es hätte für Beide echt übel enden können, sowie für den Jungen, der kurz darauf vom Krankenewagen abgeholt wurde“, schreibt die Mutter der Skateboarders in der Facebuchgruppe Monheimer Urgesteine.

 

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Kleinere Kinder nicht ohne Aufsicht lassen

„Passt auf eure Kinder auf und denkt an die Schoner“, mahnt die Mutter des Skateboardfahrers. Auf gegenseitige Rücksichtnahme weist auch das Schild zur Benutzung der Anlage hin. Man könne kleinere Kinder auf dem Skateplatz nicht unbeaufsichtigt fahren lassen, findet die Mutter des Skateboarders. Jüngere Kinder könnten die Gefahren nicht einschätzen sowie die Geschwindigkeiten, die dort gefahren würden. Ausserdem hätten sie nicht den Überblick, ob  von allen Seiten alles frei sei oder gerade jemand losfährt.

 

Auf vielen Skateplätzen sind Scooterfahrer verboten

Auf Skateplätzen in anderen  Städten, wie etwa im Skateparkt Düsseldor-Eller, dem größten Skatepaltz Deutschlands, gibt es für Roller- bzw. Scooterfahrer feste Zeite. In vielen Skateparks sind Tretrollerfahrer  aber auch ganz verboten. Grund: Weil Scooterfahrer auf Skateplätzen die meisten Unfälle verursachen. Sollte es auch auf dem Monheimer Skateplatz feste Zeiten für Scooterfahrer geben? Oder sollten Kinder in jedem Alter „ihre Grenzen austesten dürfen“, wie ein User auf Facebook bemerkte? „Es gibt in Monheim genügend Spielplätze für kleinere Kinder. Da muss man sie nicht der Gefahr aussetzen“, bemerkt ein anderer Facebooknutzer. „Es wird immer und überall rücksicht auf kleine Kinder genommen, aber sie haben nun mal nicht überall wa zu suchen“ kritisiert eine weitere Facebook-Nutzerin. Die Stadt hat sich zu diesem Thema wie folgt geäußert: "Die Anlage wird im Rahmen der Benutzungshinweise, die als Schild an der Anlage auf das korrekte Verhalten hinweisen, von Jung und Alte seit Jahren sehr verantwortungsvoll genutzt – sonst wären Unfälle dort ja auch viel häufiger. Gänzlich ausschließen lassen sich Zusammenstöße bei einer Fehlbenutzung aber natürlich auch nicht." 

Text: Marjana Kriznik

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