Taschendiebstähle im Kreis Mettmann um 46 Prozent gestiegen
10.10.2026NRW-weit aber gesunken – Polizei warnt erneut vor den Maschen der Langfinger
Kurz angerempelt – und die Brieftasche, ein Schmuckstück oder das Smartphone ist geklaut. Solche Szenen kennt man aus vielen Filmen, kommt aber auch in der realen Welt immer wieder vor. Und das inzwischen häufiger, teilt die Kreispolizei Mettmann mit: „Im Jahr 2025 ist die Zahl der angezeigten Taschendiebstähle im Vergleich zu 2024 von 647 auf 947 gestiegen. Während der Kreis Mettmann einen Anstieg um mehr als 46 Prozent verzeichnen muss, sanken im Land NRW insgesamt die Zahlen beim Taschendiebstahl.“
In der vergangenen Aktionswoche waren Expertinnen und Experten der Kriminalprävention sowie die Bezirksdienstpolizistinnen und -polizisten in einigen Kreisstädten unterwegs, um auf die bekannten Maschen der zum Teil professionell auftretenden Diebinnen und Diebe aufmerksam zu machen – etwa in Erkrath, Monheim, Langenfeld, Hilden und Ratingen.
„Taschendiebinnen und Taschendiebe nutzen zumeist die Unaufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger: Hierzu fragen sie mal nach dem Weg, bitten um Wechselgeld oder suchen einen sonstigen Vorwand, um ihre potenziellen Opfer anzusprechen und sie von ihren Wertsachen abzulenken“, erklärt die Polizei weiter und empfiehlt:
- Tragen Sie ihre Handtasche eng am Körper und behalten Sie diese immer im Blick.
- Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich.
- Verstauen Sie ihre Wertsachen in den Innentaschen Ihrer Jacke oder anderer Kleidungsstücke.
- Achten Sie auf Ablenkungsmanöver und bleiben Sie aufmerksam!
Quelle/Symbolfoto: Kreispolizei Mettmann
bearb: KA
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