Salziger Geschmack: Proben entnommen
Ergebnisse in nächsten Tagen
Ein salziger Beigeschmack im Trinkwasser versetzte am Montag, 23. Januar, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet in Sorge.
Geschmacksveränderung geprüft
Ein Sprecher des Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim äußerte zunächst gegenüber anzeiger24 auf Nachfrage, man werde der Sache nachgehen, was auch sehr zeitnah erfolgte. „Wir haben die Rückmeldungen aufgenommen. Unsere Kolleginnen und Kollegen waren unterwegs und haben die Geschmacksveränderungen vor Ort geprüft“, so der Sprecher im weiteren Verlauf. Welche Maßnahmen ergriffen wurden: Man habe nach Rücksprache mit den betroffenen Anwohnern die Leitung mit einem Standrohr durchgespült. Dabei seien auch Proben des Wassers entnommen worden.
Proben werden untersucht
„Wir konnten keine Geschmacks- oder Geruchsvernänderungen mehr festellen, werden aber die Proben im Labor untersuchen lassen“, so der Sprecher des Verbandswasserwerks. Im Laufe der kommenden Tage rechne man mit den Ergebnissen der Wasserproben. Sollte es zu weiteren Auffälligkeiten kommen, werden Betroffene gebeten, dem Verbandswasserwerk die Anschrift mitzuteilen. Welche Gründe allgemein dafür verantwortlich sein könnten, dass Leitungswasser einen salzigen Beigeschmack aufweist: Hierzu wollte sich der Sprecher des Verbandswasserks Langenfeld-Monheim detaillierter zeitnah äußern.
Update (24.1): Wie ein Sprecher des Verbandswasserwerks Langenfeld-Monheim gegenüber anzeiger24 erklärte, seien die Wasserproben vom 23.1 unauffällig. "Wir haben keine Belastungen feststellen können. Da sich das Problem nur auf einen Adressbereich begrenzt hat, kann dies auch auf ein Problem mit der Haustechnik verweisen." Sollte der salzige Geschmack in nächster Zeit noch einmal auftreten, so empfiehlt das Verbandswasserwerk, die Hausverwaltung zu kontaktieren.
Bericht: Marjana Kriznik
Symbolfoto: Pixabay

Dein Monheim