Sicher zu Hause leben: Wie Alltagshilfen das Sturzrisiko im Alter reduzieren können

Die SAH Seniorenalltagshilfe Leverkusen unterstützt Senioren nicht nur im Haushalt, sondern hat auch ein Auge für kleine Gefahrenquellen im Alltag

Ein Teppich, der an einer Ecke hochsteht. Eine schlecht beleuchtete Treppe. Ein Karton, der im Flur im Weg steht. Oder ein Gegenstand, der im Alltag immer wieder nur schnell vom Boden aufgehoben werden soll. Was für jüngere Menschen oft eine Kleinigkeit ist, kann für Senioren schnell zur gefährlichen Stolperfalle werden.

 

Stürze gehören im Alter zu den häufigsten Ursachen dafür, dass die Selbstständigkeit im eigenen Zuhause plötzlich eingeschränkt wird. Dabei lassen sich viele Risiken mit etwas Aufmerksamkeit und wenigen Veränderungen reduzieren. Genau hier kann eine Alltagshilfe eine wertvolle Unterstützung sein.

Die SAH Seniorenalltagshilfe in Leverkusen begleitet ältere Menschen in ihrem täglichen Leben – und hat dabei nicht nur die vereinbarten Aufgaben im Blick. Wer regelmäßig im Haushalt, beim Einkaufen oder bei Spaziergängen unterstützt, bekommt häufig auch einen guten Blick dafür, wo es im Alltag möglicherweise gefährlich werden könnte.

 

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SAH-Seniorenalltagshilfe
Königsberger Platz 30, Leverkusen-Rheindorf
0214 33015610
www.sah-seniorenalltagshilfe.de/

 

Kleine Stolperfallen, große Folgen

Das Sturzrisiko entsteht nicht immer durch eine offensichtliche Gefahrenstelle. Häufig sind es die kleinen Dinge, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben.

Lose Teppiche oder hochstehende Teppichkanten gehören ebenso dazu wie Kabel, herumstehende Gegenstände oder schlecht erreichbare Ablageflächen. Auch eine unzureichende Beleuchtung – insbesondere auf Treppen, im Flur oder auf dem Weg zum Badezimmer – kann problematisch sein.

Hinzu kommen alltägliche Situationen außerhalb der Wohnung. Einkaufstaschen tragen, Bordsteine überwinden, Treppen steigen oder auf unebenem Untergrund spazieren gehen: Was früher selbstverständlich war, kann mit zunehmendem Alter Unsicherheit auslösen.

Alltagshilfen können hier aufmerksam begleiten. Sie sehen, wenn jemand beim Gehen plötzlich unsicher wirkt, sich an Möbeln abstützt oder Schwierigkeiten beim Tragen von Einkäufen hat. Und sie können gemeinsam mit dem Senior überlegen, wie sich bestimmte Situationen sicherer gestalten lassen.

 

Die Wohnung einmal mit „Sturzrisiko-Brille“ betrachten

Auch Angehörige können einiges tun, um das Zuhause sicherer zu machen. Dabei hilft es, die Wohnung einmal aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten: Wo könnte jemand stolpern, ausrutschen oder ins Straucheln geraten?

Einige einfache Maßnahmen können bereits viel bewirken:

  • Teppiche überprüfen: Lose Läufer und Teppiche sollten entfernt oder rutschfest fixiert werden.
  • Für gutes Licht sorgen: Flure, Treppen und Eingangsbereiche sollten ausreichend beleuchtet sein. Nachtlichter können zusätzlich helfen.
  • Laufwege freihalten: Schuhe, Taschen, Kartons oder andere Gegenstände gehören nicht auf die üblichen Gehwege.
  • Kabel sichern: Stolperfallen durch herumliegende Kabel sollten vermieden werden.
  • Häufig benötigte Dinge erreichbar aufbewahren: Wer sich nicht auf Stühle oder Leitern stellen muss, reduziert unnötige Risiken.
  • Treppen sicher gestalten: Handläufe und eine gute Beleuchtung geben zusätzliche Orientierung.
  • Rutschgefahr vermeiden: Besonders Badezimmer und andere feuchte Bereiche sollten auf mögliche Rutschgefahren überprüft werden.

Wichtig ist dabei: Seniorengerechte Sicherheit bedeutet nicht, die Wohnung in einen unpersönlichen Sicherheitsbereich zu verwandeln. Ziel sollte vielmehr sein, die vertraute Umgebung so anzupassen, dass sich ältere Menschen darin möglichst selbstständig und sicher bewegen können.

 

Helfende Hand beim Einkaufen, Spazierengehen und bei Arztbesuchen

Genau an diesem Punkt setzt das Konzept der SAH Seniorenalltagshilfe an. Denn Unterstützung bedeutet nicht automatisch, dem Menschen möglichst viele Aufgaben abzunehmen.

Im Gegenteil: Die Philosophie der SAH lautet „so viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig.“

Beim Einkauf kann das beispielsweise bedeuten, gemeinsam zum Supermarkt zu gehen, schwere Taschen zu übernehmen oder die Besorgungen ganz abzuwickeln. Wer sich beim Spaziergang unsicher fühlt, bekommt eine Begleitung an die Seite. Auch bei Arztbesuchen kann die Alltagshilfe unterstützen.

Das kann mehr bewirken als reine praktische Hilfe: Die Angst, allein unterwegs zu sein oder sich plötzlich nicht mehr selbstständig zurechtzufinden, wird kleiner.

Und gleichzeitig bleibt das gute Gefühl erhalten, den eigenen Alltag weiterhin möglichst selbst bestimmen zu können.

 

Hilfe, die über den Haushalt hinausgeht

Die Leistungen der SAH Seniorenalltagshilfe reichen dabei weit über die Begleitung hinaus. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet die Hauswirtschaft. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Haushaltsführung, übernehmen Reinigungsarbeiten und auf Wunsch auch die Fensterreinigung.

Auch Einkäufe, Apothekenbesuche und kleinere Besorgungen können übernommen werden. Damit werden Menschen unterstützt, deren Mobilität eingeschränkt ist, ohne ihnen unnötig Selbstständigkeit abzunehmen.

Darüber hinaus gehören Gartenarbeiten und Grabpflege zum Angebot. Auch bei Entrümpelungen und Entsorgungen steht die SAH zur Seite – etwa bei einem Wohnungswechsel oder wenn eine Wohnung neu organisiert werden soll. Gerade in solchen Situationen sind Diskretion, Respekt und Fingerspitzengefühl gefragt.

 

Regelmäßiger Blick auf die persönliche Situation

Eine weitere Leistung sind die Beratungseinsätze nach § 37.3 SGB XI. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 müssen diese Beratungseinsätze regelmäßig in Anspruch nehmen. Die SAH bietet sie qualifiziert und kostenfrei an.

Dabei geht es nicht nur um Formalitäten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was hat sich verbessert? Wo besteht noch Unterstützungsbedarf? Werden neue Hilfsmittel benötigt? Und vor allem: Fühlt sich der Mensch zu Hause wirklich gut betreut und versorgt?

Solche Gespräche können auch dabei helfen, Veränderungen im Alltag frühzeitig wahrzunehmen.

 

Menschlichkeit statt Betreuung „von der Stange“

Für die SAH Seniorenalltagshilfe ist Unterstützung deshalb mehr als eine Liste von Dienstleistungen. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, Gewohnheiten und Wünsche. Entsprechend gibt es keine Betreuung nach einem starren Schema.

„Ganz gleich, in welchem Bereich Sie Unterstützung brauchen – wir sind zuverlässig und mitfühlend an Ihrer Seite“, sagt Geschäftsführer Thomas Steins.

Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Selbstständigkeit soll möglichst lange erhalten bleiben – und Unterstützung genau dort ansetzen, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Denn manchmal braucht es gar keine großen Veränderungen. Ein aufmerksamer Blick, eine helfende Hand beim Einkauf, Begleitung auf dem Weg zum Arzt oder ein Hinweis auf eine kleine Stolperfalle können bereits einen wichtigen Unterschied machen.

Damit das eigene Zuhause auch im Alter ein Ort bleibt, an dem man sich sicher, selbstbestimmt und wohlfühlt.