Heiße Tage, kühler Kopf: So schützt der Pflegedienst Home seine Kunden

30 Grad und mehr: Jetzt wird Fürsorge besonders wichtig

Hitzige Temperaturen können für ältere und pflegebedürftige Menschen schnell zur Belastung werden. Der Pflegedienst Home in Leverkusen hat deshalb gerade an heißen Tagen ein besonders wachsames Auge auf seine Kundinnen und Kunden.

Wenn das Thermometer über 30 Grad klettert, wird selbst der Alltag anstrengend. Der Körper reagiert im Alter häufig empfindlicher auf eine heiße Umgebung. Das Durstgefühl kann schwächer ausgeprägt sein, gleichzeitig funktioniert die körpereigene Temperaturregulierung nicht mehr so zuverlässig.

 

Umso wichtiger ist es, an heißen Tagen aufmerksam zu sein. Genau hier setzt der Pflegedienst Home an: Bei den täglichen Besuchen geht es nicht nur um Pflege, Betreuung und Unterstützung im Haushalt. Auch die Frage, wie die Kundinnen und Kunden möglichst sicher und angenehm durch einen heißen Tag kommen, gehört für das Team dazu.

 

„Wir schauen bei unseren Besuchen ganz genau hin. Ist es in der Wohnung angenehm? Wird ausreichend getrunken? Wie geht es der Person heute? Gerade bei großer Hitze können solche kleinen Beobachtungen sehr wichtig sein“, erklärt Geschäftsführerin Melanie Grgic und gibt weitere Tipps.

 

Kontakt

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51377 Leverkusen

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Die Wohnung möglichst kühl halten

Ein guter Hitzeschutz beginnt in den eigenen vier Wänden. Tagsüber sollten Räume möglichst vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Rollläden, Jalousien und Vorhänge können dabei helfen, die Wärme draußen zu halten.

Gelüftet wird am besten dann, wenn es draußen noch oder wieder kühler ist – also am frühen Morgen oder am späten Abend.

Während der heißesten Stunden des Tages bleiben die Fenster möglichst geschlossen.

Auch ein Ventilator kann für angenehmere Luft sorgen. Wichtig ist allerdings, dass pflegebedürftige Menschen nicht dauerhaft einem starken Luftzug ausgesetzt sind.

 

Trinken, bevor der Durst kommt

Einer der wichtigsten Punkte bei Hitze ist die Flüssigkeitsversorgung. Gerade ältere Menschen sollten nicht darauf warten, dass sich ein starkes Durstgefühl einstellt.

Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen sind gute Begleiter durch den Tag.

Ein praktischer Tipp: Getränke griffbereit an mehreren Stellen in der Wohnung platzieren – beispielsweise neben dem Lieblingssessel, am Bett oder auf dem Küchentisch. So wird das Trinken leichter zur Gewohnheit.

Alkohol und sehr zuckerreiche Getränke sind dagegen bei großer Hitze keine gute Wahl.

 

Wichtig: Bei bestimmten Erkrankungen kann die individuell empfehlenswerte Trinkmenge eingeschränkt sein. In solchen Fällen sollte die Trinkmenge mit Arzt oder Pflegefachkraft abgestimmt werden.

 

Lieber leicht statt schwer

Auch beim Essen darf es an heißen Tagen gerne etwas leichter zugehen. Große, fett- und kalorienreiche Mahlzeiten können den Körper zusätzlich beanspruchen.

Frische Salate, Gemüse, leichte Suppen, Joghurt oder wasserreiches Obst wie Melone, Pfirsich oder Erdbeeren bringen Abwechslung auf den Teller. Gurke und Tomate liefern ebenfalls viel Flüssigkeit und passen hervorragend zu einer sommerlichen Mahlzeit.

Mehrere kleine Mahlzeiten können für manche Menschen angenehmer sein als wenige große Portionen.

 

Aktivitäten dem Wetter anpassen

Ein Spaziergang tut gut – aber nicht unbedingt in der Mittagshitze. Wenn möglich, sollten größere körperliche Anstrengungen auf die frühen Morgen- oder späteren Abendstunden verschoben werden.

Für Spaziergänge eignen sich schattige Wege, Parks oder andere kühlere Bereiche. An besonders heißen Tagen darf die Devise aber auch einfach lauten: einen Gang zurückschalten.

 

Kleine Erfrischungen können viel bewirken

Auch ohne Klimaanlage gibt es Möglichkeiten, für etwas Abkühlung zu sorgen. Ein feuchtes Tuch im Nacken oder auf den Unterarmen kann angenehm sein. Lauwarme Fußbäder oder das Befeuchten von Armen und Gesicht können ebenfalls für Erleichterung sorgen.
Eiskaltes Wasser ist dagegen nicht unbedingt die beste Lösung: Lauwarme oder mäßig kühle Anwendungen können für den Körper angenehmer sein.

 

Luftige Kleidung und Schatten

Bei sommerlichen Temperaturen sollte Kleidung möglichst locker sitzen und luftdurchlässig sein. Baumwolle oder Leinen sind beispielsweise gut geeignet. Helle Farben heizen sich in der Sonne weniger stark auf.

 

Wer nach draußen geht, sollte außerdem an Kopfbedeckung und Sonnenschutz denken und möglichst schattige Plätze aufsuchen.

Besonders zwischen spätem Vormittag und dem Nachmittag ist direkte Sonne für ältere Menschen möglichst zu vermeiden.

 

Nicht nur auf die Temperatur, sondern auf den Menschen schauen

Bei Hitze verändert sich der Alltag. Manche Menschen wirken plötzlich ungewöhnlich müde, sind weniger aufmerksam oder fühlen sich schwach. Auch Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Verwirrtheit können Warnzeichen für eine gesundheitliche Belastung durch Hitze sein.

Deshalb ist gerade bei alleinlebenden oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen regelmäßiger Kontakt besonders wertvoll.

 

Das Team des Pflegedienstes Home aus Leverkusen achtet bei seinen Besuchen deshalb nicht nur auf die vereinbarten Pflege- und Betreuungsleistungen, sondern auch auf das allgemeine Wohlbefinden.

Ein kurzer Blick auf den Getränkevorrat, ein geöffnetes Fenster zur richtigen Zeit oder die Frage „Wie fühlen Sie sich heute?“ können manchmal viel bewirken.

 

Kleine Hilfe, große Wirkung

Hitzeschutz muss nicht kompliziert sein. Ausreichend trinken, die Wohnung kühl halten, leichte Mahlzeiten, luftige Kleidung, Ruhepausen und ein aufmerksames Umfeld sind wichtige Bausteine.

Und manchmal ist es genau das, was ambulante Betreuung ausmacht: jemand schaut vorbei, hört zu, denkt mit und erkennt frühzeitig, wenn etwas nicht stimmt.

 

Der Pflegedienst Home in Leverkusen unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dabei, den Alltag möglichst sicher, selbstbestimmt und gut begleitet zu gestalten – auch dann, wenn draußen die Sonne besonders kräftig vom Himmel scheint.