Ein Arbeitstag mit Herz: Unterwegs mit Bettina Wieland vom Pflegedienst Home

Warum Pflege mehr ist als ein Job nach Stoppuhr: Hier zählt nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Zeit und menschliche Nähe

7 Uhr morgens in Leverkusen. Für Bettina Wieland vom Pflegedienst Home beginnt wieder ein neuer Tag mit vielen Hausbesuchen und menschlichen Begegnungen. Ein Blick auf den Einsatzplan, die ersten Gedanken an die Menschen – und schon geht es los.
„Wo muss ich heute hin? Wer ist der Patient oder die Patientin? Was wird benötigt?“ Diese und andere Fragen gehören für Bettina Wieland zur täglichen Routine. Seit sieben Jahren arbeitet sie im Team des Pflegedienstes – und möchte diesen Arbeitsplatz auch mit nichts tauschen: „Wir sind hier ein harmonisches Team. Hier passt einfach alles, auch menschlich.“

Und genau dieses „menschliche“ spielt auch in ihrem Arbeitsalltag eine besondere Rolle.

 

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Der Tag beginnt mit einem Plan – aber nicht mit einer Stoppuhr

Gemeinsam mit ihrem Auszubildenden macht sich Bettina Wieland auf den Weg zu den Patienten. Für jeden Einsatz gibt es klare Informationen und individuelle Vorgaben. Denn die Pflege und Unterstützung soll genau zu dem Menschen passen, der auf sie wartet.

Zum Leistungskatalog des Pflegedienstes Home gehören unter anderem Körperpflege, Betten und Lagern, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, Unterstützung beim Toilettengang, Wundbehandlung, Verhinderungspflege, aber auch gemeinsame Zeit, die Besorgung von Medikamenten und Hilfsmitteln, Unterstützung im Haushalt oder beim Einkauf sowie die Zubereitung von Mahlzeiten. 


Für Bettina Wieland geht es aber keineswegs darum, eine Arbeitsliste abzuhaken: „Wir sehen den Menschen immer ganzheitlich“, erklärt sie.
Das kann bedeuten, dass neben der eigentlichen Aufgabe noch Zeit für ein persönliches Gespräch bleibt. Vielleicht fällt auf, dass es dem Patienten heute nicht so gut geht. Vielleicht gibt es etwas in der Wohnung, das Anlass zur Aufmerksamkeit gibt. Oder es ist einfach ein Moment, in dem jemand jemanden braucht, der zuhört.

 

Wenn fünf Minuten plötzlich wichtiger sind als der Zeitplan

Pflege lässt sich nicht immer auf die Minute planen. Bei einem Gespräch kann die Zeit plötzlich verfliegen. Ein Patient braucht heute vielleicht etwas mehr Unterstützung. Oder eine Behandlung dauert länger, als es das Abrechnungssystem der Krankenkassen vorsieht.

Beim Pflegedienst Home geht es nicht darum, möglichst schnell zum nächsten Einsatz zu kommen. Natürlich gibt es Dienstpläne und feste Abläufe. Moderne Ausstattung und eine verlässliche Organisation erleichtern den Arbeitsalltag – und schaffen gleichzeitig den nötigen Spielraum für das, was in der Pflege manchmal nicht vorhersehbar ist: den Menschen.

In besonderen Notfällen kann sogar die Leitstelle informiert werden. Dann lassen sich Einsätze und Zeitpläne flexibel anpassen, damit weder der Patient noch die Kolleginnen und Kollegen unnötig unter Druck geraten.

 

Man kennt sich – und das ist ein gutes Gefühl

Diese Philosophie bleibt nicht ohne Wirkung. Über die Jahre sind zwischen den Pflegekräften und ihren Patienten enge persönliche Beziehungen entstanden: „Wir wissen beispielsweise, wann jemand Geburtstag hat oder halten einen guten Kontakt zu den Angehörigen.“

Und die Nähe funktioniert in beide Richtungen. Die Patienten erkundigen sich nach den Kindern der Pflegekräfte oder fragen, wie es ihnen geht, oder erinnern sich an persönliche Geschichten aus früheren Gesprächen.

Es sind genau diese kleinen Momente, die den Beruf für Bettina Wieland besonders attraktiv machen: „Hier ist es nicht so unpersönlich wie in einem Krankenhaus.“

 

Pflege mit Fachkompetenz – und mit Gefühl

Natürlich braucht gute Pflege Fachwissen, Erfahrung und eine zuverlässige Organisation. Doch beim Pflegedienst Home in Leverkusen gehört noch etwas Entscheidendes dazu: individuelle Zuwendung.

Der Arbeitsalltag von Bettina Wieland zeigt, dass professionelle Pflege und Menschlichkeit kein Widerspruch sind. Im Gegenteil. Verlässliche Dienstpläne und ein gut organisiertes Team schaffen die Grundlage dafür, dass Pflegekräfte ihren eigentlichen Aufgaben gerecht werden können: für Menschen da zu sein.

Und manchmal bedeutet das eben, den Zeitplan für einen Moment Zeitplan sein zu lassen.
Denn am Ende zählt nicht nur, dass eine Aufgabe erledigt wurde. Sondern auch, wie sich der Mensch dabei gefühlt hat.