Faktencheck zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Experte Peter Seven klärt auf

Heizungstausch, Wärmepumpe, Gas und energetische Sanierung – Was Hauseigentümer jetzt wirklich wissen müssen

Gebäudeenergiegesetz – bei diesem Wort winken viele Menschen erst einmal ab. Zu kompliziert, zu politisch, zu viele Änderungen. Vor allem die Diskussionen rund um das frühere „Heizungsgesetz“ der Ampel-Regierung haben bei vielen Hausbesitzern für Verunsicherung gesorgt.

Nun gibt es erneut neue Regeln: Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist seit dem 29. Juli 2026 in Kraft und ersetzt das bisherige Gebäudeenergiegesetz.

Doch was bedeutet das konkret für Hausbesitzer? Was ist Pflicht? Wo besteht Wahlfreiheit? Und „was darf ich überhaupt noch“?

Fest steht: Das Thema betrifft viele Menschen. Schließlich geht es um eine keine geringere Frage als: Wie heizen wir unsere Häuser in der Zukunft – möglichst klimafreundlich, effizient und trotzdem bezahlbar?

Rund um das neue Gesetz kursieren deshalb zahlreiche Mythen und teilweise auch Falschbehauptungen. Umso wichtiger ist eine fachkundige Einordnung.

Ein kompetenter Ansprechpartner dafür ist der Traditionsbetrieb Peter Seven aus Leverkusen. Das Unternehmen ist Experte für moderne Heizungssysteme und Sanitäranlagen und beschäftigt sich täglich mit den technischen Möglichkeiten rund um Wärme und Energie. 

Im Faktencheck erklärt Peter Seven, was hinter den häufigsten Aussagen steckt.

 

➤ „Ich muss wegen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes sofort meine Heizung austauschen“

➤ „Das Gesetz zwingt mich zu einer Wärmepumpe“

➤ „Gas- und Ölheizungen sind jetzt verboten“

➤ „Energetische Modernisierung bringt ohne Komplettsanierung nichts“

 

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Peter Seven GmbH

Halligstraße 5, 51377 Leverkusen

0214 33015660

 

Hier geht's zum Faktencheck:

 

„Ich muss wegen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes sofort meine Heizung austauschen“

Falsch: Das neue Gesetz bedeutet nicht, dass jetzt jeder Hausbesitzer seine funktionierende Heizung sofort ersetzen muss. Bestehende Heizungen dürfen grundsätzlich weiter betrieben werden. Relevant wird das Gesetz insbesondere dann, wenn eine neue Heizung eingebaut werden soll, ein Heizungstausch ohnehin ansteht oder größere Modernisierungsmaßnahmen geplant sind.

Wer jetzt vorschnell entscheidet, riskiert möglicherweise unnötige Kosten – oder eine technische Lösung, die gar nicht optimal zum eigenen Gebäude passt.

 

Deshalb gilt: Erst das Gebäude betrachten, dann über die Heizung entscheiden.

Wer unsicher ist, was die neuen Regelungen konkret für das eigene Haus bedeuten, sollte sich fachkundig beraten lassen. Peter Seven bietet eine individuelle und ehrliche Einschätzung.

 

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„Das Gesetz zwingt mich zu einer Wärmepumpe“

Nein. Dies galt bereits beim „Heizungsgesetz“ der „Ampel“ so nicht, und jetzt erst recht nicht. Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wurde die bisherige pauschale Vorgabe eines Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien aufgehoben. Eigentümer können wieder stärker selbst entscheiden, welche Heiztechnik zu ihrem Gebäude passt. Neben Wärmepumpen kommen beispielsweise auch Fernwärme, Biomasse-Pelletheizungen, hybride Systeme sowie weiterhin Gas- und Ölheizungen infrage.

 

Ob eine Wärmepumpe sinnvoll ist, hängt deshalb immer von den individuellen Voraussetzungen ab:

  • Zustand der Immobilie
  • Dämmung des Gebäudes
  • vorhandenes Heizsystem
  • technische Voraussetzungen

Nicht jedes Haus ist automatisch für dieselbe Heiztechnik geeignet.

Bei den meisten Neubauten wird in der Tat direkt mit dem Bau einer Wärmepumpe geplant. Aber auch im Bestand werden Wärmepumpen immer öfter zur ersten Wahl, sagt der Experte. 

 

Peter Seven unterstützt Eigentümer dabei, herauszufinden, welche Heizlösung tatsächlich zum eigenen Haus passt – ehrlich, transparent und mit Blick auf die langfristigen Kosten.

 

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„Gas- und Ölheizungen sind jetzt verboten“

Eben nicht: Bestehende Gas- und Ölheizungen dürfen weiterhin betrieben werden. Auch beim Einbau neuer Heizungen sind Gas- und Ölheizungen nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz grundsätzlich weiterhin möglich.

 

Es stellt sich allerdings die Frage, ob es eine gute Idee ist, weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen. Denn bis 2045 wollen Deutschland und die EU „klimaneutral“ sein. Daher gibt es gesetzliche Regelungen zur schrittweisen Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Dazu gehört auch eine sukzessive Erhöhung des CO2-Preises. Das bedeutet: Öl und Gas werden immer teurer. Doch nicht nur das: „Immer mehr Menschen stellen ihre Heizsysteme auf Wärmepumpen oder andere klimafreundliche Techniken um. Das bedeutet auch: Das Gas wird noch einmal teurer, weil die CO2-Abgabe auf immer weniger Nutzer umgelegt wird.“

 

Wer wissen möchte, welche Möglichkeiten für das eigene Haus sinnvoll sind, kann sich bei Peter Seven fachkundig beraten lassen.

 

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„Energetische Modernisierung bringt ohne Komplettsanierung nichts“

Auch das ist nicht richtig: Nicht jedes Gebäude muss sofort komplett saniert werden. Schon einzelne, sinnvoll aufeinander abgestimmte Maßnahmen können den Energieverbrauch und die Heizkosten reduzieren.

 

Dazu gehören beispielsweise:

  • bessere Dämmung
  • moderne Fenster
  • effizientere Heiztechnik

Entscheidend ist dabei vor allem die richtige Reihenfolge der Maßnahmen.

Wer sein Gebäude strategisch modernisiert, kann Energie sparen, Kosten reduzieren und gleichzeitig vermeiden, unnötig Geld in Maßnahmen zu investieren, die am Ende wenig bringen.

 

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Fazit: Nicht von Mythen verunsichern lassen

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz bringt mehr Wahlfreiheit bei der Heiztechnik. Gleichzeitig bleiben die Anforderungen an Klimaschutz und die langfristige Umstellung auf klimaneutrales Heizen bestehen.

 

Für Hauseigentümer bedeutet das vor allem eines: Nicht jede Schlagzeile im Internet ist automatisch die ganze Wahrheit.

Wer über einen Heizungstausch oder eine energetische Modernisierung nachdenkt, sollte deshalb nicht nach pauschalen Aussagen entscheiden. Jedes Gebäude hat seine eigenen Voraussetzungen.

 

Der Fachbetrieb Peter Seven aus Leverkusen steht für fachkundige Beratung rund um moderne Heizungs- und Sanitärtechnik.
Denn bei der Frage nach der richtigen Heizung gilt mehr denn je: Nicht irgendeine Lösung ist die beste – sondern die, die zum eigenen Haus passt.