Warum heißt das Smithwick-Bier in Europa Kilkenny?

Und was hat die Brauerei Guinness damit zu tun? Antworten bietet der Irish Pub Notenschlüssel in Leverkusen

Als Irish Pub hat der Notenschlüssel in Leverkusen-Wiesdorf, Friedrich-Ebert-Straße 122, natürlich auch irische Biere frisch vom Fass. Darunter auch das Kilkenny Red Ale. Seltsamerweise kennt man das Kilkenny in Irland nicht, sondern wird in Irland als Smithwick angeboten.

 

Und das kam so:

1710 wurde erstmalig in der Stadt Kilkenny von John Smithwick ein neuartiges Bier entwickelt, was er als Red Ale benannte. Die Brauerei nannte er nach seinem Nachnamen Smithwick.

1759 gründete Arthur Guinness dann in Dublin die Guinness-Brauerei und kreierte sein berühmtes Stoutbier.

Beide Biere waren lange Zeit die beliebtesten Biere auf der Grünen Insel.

1965 kaufte dann Guinness die Smithwick-Brauerei auf.

 

Bald wurde dann auf dem Kontingent das Red Ale zusätzlich zum Guinness-Stout angeboten. Dabei wurde das Smithwick-Bier in Kilkenny, also der Stadt, in der es gebraut wurde, umbenannt.

Die Marketingstrategen von Guinness waren der Meinung, das durch das unübliche „th“ der Name des Bieres kaum richtig ausgesprochen werde und dadurch nicht so gerne bestellt wird.  

 

Im Notenschlüssel kostet das Pint (o.5 Liter) 7,10 €, zum Probieren gibt es Kilkenny auch in 0.3 Liter-Größe.

Zusätzlich gibt es noch von der Guinness-Brauerei das berühmte schwarze Stout sowie das Hop-House 13, ein IPA ähnliches helles Bier.

 

Also: einfach mal vorbei kommen und probieren: Sláinte!