Zoch in Schlebusch: Wolf gesichtet, Angriff auf Polizeibeamte, Messerattacke nach Streit
Tier entfernte sich schnell, alkoholisierter Aggressor fixiert, Jugendlicher durch Stichen verletzt - Verdächtiger festgenommen
Der Karnevalszugs in Leverkusen Schlebusch am Nelkensamstag, 14. Februar 2026, war weitgehend friedlich. Dennoch muss die Polizei von drei Vorfällen berichten.
Im Bereich des vorgeplanten Zugwegs wurde auf der Bergischen Landstraße ein "Wolf" gesichtet. Die Polizei verlagerte Kräfte in den Bereich zwischen dem Tier und den Zuschauern. Nach dem Überspringen eines Absperrgitters entfernte sich der "Isegrimm" über die Odenthaler Straße in Richtung Bergisch Gladbach.
Als weniger einsichtig erwies sich gegen 16.40 Uhr ein 35 Jahre alter Leverkusener bei einem lautstarken Streit mit anderen Karnevalisten an der Gezelinallee in Schlebusch. Einschreitende Bereitschaftspolizisten und -polizistinnen bedrohte der Alkoholisierte nicht nur verbal. Bei seiner Fixierung versuchte er mehrfach, die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Die Beamten nahmen den Aggressor in Gewahrsam und leiteten Strafermittlungen gegen ihn ein.
Nach einer Auseinandersetzung mit einem Jugendlichen (15) gegen 19.30 Uhr in Leverkusen-Schlebusch haben Einsatzkräfte einen 20-jährigen Beteiligten vorläufig festgenommen. Der aus Wermelskirchen stammende Mann steht im Verdacht, seinem minderjährigen Kontrahenten eine Stichverletzung zugefügt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden im Anschluss an den Schlebuscher Karnevalszug auf der Morsbroicher Straße in Streit geraten. Dabei soll der 20-Jährige den Jugendlichen mutmaßlich mit einem Messer angegriffen haben und vom Tatort geflüchtet sein. Durch Zeugenhinweise ermittelten Polizisten zeitnah den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen und nahmen ihn in Burscheid fest.
Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Für den 15-Jährigen besteht keine Lebensgefahr mehr, heißt es im Polizeibericht.
Quelle/Symbolfoto: Polizei Köln / cg/al
Foto: anzeiger24.de
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