Wupper-Brücke in Opladen: Zweigleisiger Bahnverkehr ab Ende September geplant
Für die beschädigte Wupper-Brücke zwischen Leverkusen-Opladen und Leichlingen liegt ein Reparaturkonzept vor. Nach Angaben der Deutschen Bahn soll die Instandsetzung des betroffenen Brückenlagers gut zweieinhalb Monate dauern. "In den kommenden zehn Wochen setzen Ingenieure und weitere Fachleute das Lager der Brücke so weit instand, dass sicherer Bahnverkehr in verminderter Geschwindigkeit möglich ist. Das zweite Gleis ist und bleibt in normaler Geschwindigkeit befahrbar", erläutert die DB. Ab Ende September 2026 sollen Züge die Brücke wieder auf beiden Gleisen befahren können.
Ursache der Einschränkungen ist ein Riss in einer stählernen Lagerplatte auf dem südlichen Brückenpfeiler. Die Platte muss ausgetauscht werden, zudem soll das darunterliegende Lager zusätzlich gesichert werden. Der Schaden war nach Angaben der Bahn bei der letzten vollständigen Brückenuntersuchung Ende 2025 noch nicht vorhanden. Entdeckt wurde er am 10. Juli 2026 bei einer weiteren Untersuchung im Vorfeld einer langfristig geplanten Generalsanierung ab 2030.
Im Regionalverkehr soll in den kommenden Tagen wieder nahezu das vollständige Angebot zur Verfügung stehen. Ein Großteil der Fernverkehrszüge verkehrt bereits wieder auf der Strecke, einzelne Züge werden jedoch weiterhin umgeleitet. Im Bereich der Brücke rechnet die Bahn weiterhin mit Verspätungen von einigen Minuten.
"In den kommenden Jahren müssen in NRW hunderte Brücken saniert oder erneuert werden. Dafür verdoppelt die DB InfraGO aktuell die Anzahl der Fachkräfte in ihrem Brückenkompetenzzentrum NRW", betont das Unternehmen. Mehr zu der Sanierung der Brücke gibt es HIER.
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