Wohnungen in Steinbüchel wieder freigegeben
03.09.2026Die Bewohnerinnen und Bewohner des vorübergehend evakuierten Wohnhauses an der Käthe-Kollwitz-Straße können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Untersuchungen der Raumluft im Treppenhaus und in den Wohnungen ergaben nach Angaben der Stadt Leverkusen keine Hinweise auf eine Belastung mit Asbest.
Die Stadt hat die Wohnungen daher wieder freigegeben. Die Evakuierung war vorsorglich erfolgt, nachdem im Zusammenhang mit Bauarbeiten ein möglicher Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen im Raum stand. Nach aktuellem Kenntnisstand der Stadt war die betreffende Baustelle als Asbestbaustelle angemeldet. Vor diesem Hintergrund seien die vorsorglichen Maßnahmen notwendig gewesen, um eine mögliche Gefährdung der Bewohner und der Umwelt auszuschließen. Der Eigentümer habe die von der Stadt empfohlenen und geforderten Maßnahmen anschließend selbst veranlasst, sodass ein behördliches Eingreifen auf seine Kosten nicht erforderlich gewesen sei. Die getroffenen Schutzmaßnahmen seien in Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK NRW) als fachlich angemessen und verhältnismäßig bewertet worden. "Insbesondere im Hinblick auf den möglichen Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen entsprechen die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen den fachlichen und rechtlichen Anforderungen", erklärt die Stadt.
Noch nicht abschließend geklärt ist hingegen der Verbleib der bei den Sanierungsarbeiten vor dem Gebäude angefallenen Abfälle. Nach Angaben der Stadt liegen hierzu bislang keine belastbaren Nachweise vor. Der mögliche Umgang mit diesen Abfällen soll daher weiter aufgeklärt werden.
Die Stadt Leverkusen kündigte zudem an, Strafanzeige wegen des Verdachts auf unsachgemäßen Umgang mit gefährlichen Abfällen zu erstatten. Wichtig aber: Ein entsprechender Verstoß ist damit nicht festgestellt, sondern Gegenstand der weiteren Prüfung.
Die komplette Meldung der Stadt ist HIER nachzulesen.
Bericht: Stadt Leverkusen, Foto: MW, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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