Wermelskirchen: Beim falschen Polizisten klickten die Handschellen

Ein schneller Zeuge, ein notiertes Kennzeichen und ein dreister Trick – diese Kombination führte am Mittwoch (19. November 2025) zur Festnahme eines mutmaßlichen Betrügers in Köln. Der 40-jährige Mann soll zuvor in Wermelskirchen einen Senior um einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag gebracht haben.

 

 

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Gegen 15 Uhr erhielt der ältere Mann einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Die perfide Masche: Der falsche Beamte behauptete, Kriminelle hätten es auf das Vermögen des Seniors abgesehen. Um das Geld angeblich in Sicherheit zu bringen, solle die „Polizei“ es kurzfristig abholen. Kurz darauf klingelte ein Unbekannter an der Haustür, gab sich ebenfalls als Polizist aus und überzeugte den Senior, ihm das Bargeld zu zeigen. Doch statt einer Prüfung steckte der Täter das Geld ein und flüchtete mit einem Auto in Richtung Pohlhausen.

 

Ein aufmerksamer Nachbar beobachtete die Szene, notierte das Kennzeichen des Fluchtautos und alarmierte die Polizei. Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung ein. Gegen 18 Uhr entdeckte die Kölner Polizei das gesuchte Fahrzeug an der Anschrift des Halters. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Bei einer freiwilligen Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte das entwendete Bargeld und stellten es sicher. Gegen den 40-jährigen Kölner läuft nun ein Strafverfahren.

 

Die Polizei warnt erneut vor der weit verbreiteten Masche falscher Amtsträger, die gezielt ältere Menschen ins Visier nehmen. Echte Polizisten fordern niemals Bargeld oder Wertsachen zur „Sicherstellung“ ein. Angehörige sollten ihre Eltern und Großeltern dringend für solche Betrugsversuche sensibilisieren und dazu raten, Gespräche sofort zu beenden, sobald am Telefon nach Geld gefragt wird.

 

Infos: Polizei Köln (bw/ch), Foto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

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