Weisser Ring eröffnet nach 15 Jahren wieder Anlaufstelle in Leverkusen
Nach rund 15 Jahren ohne eigene Vertretung verfügt der Opferschutzverein Weisser Ring in Leverkusen wieder über eine Außenstelle. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll damit die Unterstützung für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, wieder direkt vor Ort angeboten werden.
Die Leitung der neuen Außenstelle übernimmt der ehemalige Polizeibeamte Michael Potschka. Unterstützt wird er von Dagmar Drösser und Marion Paufler. Potschka engagiert sich bereits seit Jahren für den Verein und ist außerdem stellvertretender Landesvorsitzender des Weissen Rings.
Der Weisse Ring setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 bundesweit für die Interessen von Kriminalitätsopfern ein. Mitbegründer des Vereins war der frühere Fernsehmoderator Eduard Zimmermann, der unter anderem durch die Sendung „Aktenzeichen XY“ bekannt wurde. In diesem Jahr feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen.
Dass Leverkusen über viele Jahre keine eigene Außenstelle hatte, lag nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers daran, dass sich keine ehrenamtlichen Mitarbeiter für diese Aufgabe fanden. In dieser Zeit wurden Betroffene aus Leverkusen von der Kölner Außenstelle betreut. Mit der Neugründung steht nun wieder ein lokales Ansprechpartner-Team zur Verfügung.
Kontaktdaten:
Telefon: 0160/6075300
Website: leverkusen-nrw-rheinland.weisser-ring.de
E-Mail: [email protected]
Quelle: u.a. Kölner Stadt-Anzeiger, Symbolfoto: Gerd Altmann from Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/
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