Köln oder Leverkusen? Stadt Köln klärt den Fundort am Chempark

*** Update am 11. August 2026:

Das Ergebnis liegt vor: Entwarnung - es wurde KEINE Bombe gefunden, wie uns die Stadt Köln soeben mitgeteilt hat.

 

Bericht vom 10. August 2026:

Köln oder Leverkusen? Stadt Köln klärt den Fundort am Chempark

Vergangene Woche Freitag, 7. August 2026, wurde ein möglicher Bombenfund auf einer Baustelle am Parkplatz direkt neben der S-Bahn-Station Chempark bekannt. Diese Stelle soll am morgigen Dienstag, 11. August, in Augenschein genommen werden. Doch im Verlauf der Berichterstattung kamen Fragen auf: Wo genau ist der Fundort – in Leverkusen oder Köln – und wer ist zuständig?

 

Nachdem die Stadt Leverkusen auf unsere Anfrage knapp erklärte, dass der Zuständigkeitsbereich bei der Stadt und Pressestelle in Köln liege, haben die Kollegen dort sehr ausführlich reagiert. 

 

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Der gefundene Gegenstand, eine Anomalie, befindet sich demnach auf dem Kölner Stadtgebiet, an der Düsseldorfer Straße/Otto-Bayer-Straße. Dabei stellt die Pressestelle noch einmal vorweg klar, dass kein Blindgänger gefunden wurde, sondern: „Es handelt sich um eine „Anomalie“ – das bedeutet, dass aktuell nicht mehr bekannt ist als „Metall im Boden“, es kann sich also auch um ein altes Ölfass, ein Treppengeländer aus Metall, einen Stahlträger oder eine Badewanne handeln (alles schon vorgekommen)“, beschreibt Robert Baumanns vom Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln. 

 

Dabei weist er darauf hin, dass nur in etwa zehn Prozent der Verdachtsfälle (Stadtgebiet Köln) tatsächlich zündfähiges Material gefunden wird, das eine Entschärfung (und damit einhergehend meistens eine Evakuierung) notwendig mache.

 

Morgen geht es weiter

Am Dienstag, 11. August 2026, findet eine geplante Aufgrabung dieser Anomalie statt. Wie die Stadt Köln berichtet, ist der Termin zur Aufgrabung mit dem Chempark und der Stadt Leverkusen für den Fall einer möglichen Evakuierung abgesprochen.

 

Falls sich dort dann doch ein noch zündfähiger Blindgänger befindet, legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf den endgültigen Gefahrenbereich (Evakuierungsradius) fest. Aktuell sei lediglich der unmittelbare Bereich des Verdachtspunktes abgesperrt. Sicherheitshinweise und weitere Informationen würden folgen, sobald feststeht, dass dort ein zündfähiger Blindgänger liegt. 

 

Bericht: Bettina Lyko

  

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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