Urteil nach tödlichem Unfall in Opladen Anfang des Jahres
Wie Radio Leverkusen berichtet, ist nach dem tödlichen Verkehrsunfall am Berliner Platz in Opladen zu Beginn dieses Jahres jetzt ein Urteil gefallen. Demnach wurde der Autofahrer, der bei dem Unfall ein elfjähriges Mädchen erfasste, vom Gericht verwarnt. Die Strafe wurde unter Vorbehalt ausgesprochen. Sollte der Mann innerhalb der nächsten zwei Jahre erneut straffällig werden, droht ihm eine Geldstrafe.
Zusätzlich wurde ihm auferlegt, 5.000 Euro an eine Lebensretter-Stiftung zu zahlen. In dem Prozess erklärte ein Gutachter, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre. Demnach war die Sicht des Fahrers durch mehrere Gegenstände am Armaturenbrett eingeschränkt, darunter eine Handy- und eine Tablet-Halterung. Diese Ablenkungen hätten maßgeblich zum Unfall beigetragen.
Zum Gedenken an das getötete Kind wurde am Berliner Platz inzwischen ein Gedenkbaum gepflanzt. Geplant ist außerdem ein Stein mit dem Namen des Mädchens, der auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen soll.
Info-Quelle: Radio Leverkusen, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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