Unbekannte spricht Vierjährige auf Straßenfest in Köln-Nippes an

30.09.2026

Polizei sucht Zeugen

Eine bislang unbekannte Frau soll am 20. September 2026 auf einem Straßenfest an der Siebachstraße in Köln-Nippes ein vierjähriges Mädchen angesprochen und mit ihm weggegangen sein. Die Mutter des Kindes bemerkte die Situation nach Angaben der Polizei rechtzeitig. Nun sucht die Kriminalpolizei Zeuginnen und Zeugen.

 

Der Vorfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr vor der Kulturkirche an der Ecke Siebachstraße/Steinbergerstraße. Nach bisherigen Ermittlungen soll die unbekannte Frau dort das Mädchen angesprochen haben. Kurz darauf soll sie mit der Vierjährigen an der Hand auf dem Gehweg an der Kirche vorbei in Richtung Merheimer Straße gegangen sein.

 

Die 43 Jahre alte Mutter war nach Polizeiangaben durch ein Gespräch kurz abgelenkt. Sie bemerkte die Situation jedoch rechtzeitig und holte die beiden ein.

 

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Bei der gesuchten Frau soll es sich um eine etwa 1,60 Meter große, schlanke Frau mit schulterlangen schwarzen Haaren handeln. Sie soll dunkel gekleidet gewesen sein und einen schwarzen, leeren Kinderwagen dabeigehabt haben. Außerdem soll sie ein Kind oder eine Puppe auf dem Arm getragen haben.

 

Die Kriminalpolizei wertet derzeit Videomaterial einer Überwachungskamera aus. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen einzelnen Vorfall. Hinweise auf weitere gleichgelagerte Fälle im Zusammenhang mit dem Straßenfest liegen der Polizei derzeit nicht vor.

Die Ermittler suchen insbesondere Zeuginnen und Zeugen, die die beschriebene Frau auf dem Straßenfest beobachtet haben und Angaben zu ihrem Aussehen oder ihrem Verhalten machen können.

 

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 54 unter der Telefonnummer 0221-2290 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

 

Polizei gibt Eltern Präventionstipps

Grundsätzlich empfiehlt die Polizei Eltern, mit ihren Kindern darüber zu sprechen, dass sie jederzeit „Nein“ sagen dürfen, wenn ihnen eine Situation komisch vorkommt oder sie sich unwohl fühlen. Zudem sollten Eltern mit ihren Kindern klare Absprachen darüber treffen, mit wem sie mitgehen dürfen.

 

Quelle: Polizei Köln (ts/al), Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung: anzeiger24.de/BL

 

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