Tod auf der Heimreise: Zwei junge Arbeiter sterben bei schwerem Unfall auf der A 44
Transporter mit sechs Männern aus Polen verunglückt bei Jülich: Autobahn stundenlang gesperrt
Ein tragischer Verkehrsunfall hat in der Nacht zum Montag auf der Autobahn 44 bei Jülich zwei Menschenleben gefordert. Zwei junge Männer im Alter von 22 und 23 Jahren starben, als der Transporter, in dem sie gemeinsam mit vier Landsleuten unterwegs waren, von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Ford Transit Tourneo, der in Polen zugelassen ist, gegen 4.30 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Jülich-Ost unterwegs, als der 35-jährige Fahrer mit dem Ford aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Im Grünstreifen kollidierte das Fahrzeug mit einem Baum, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen.
Für zwei der Insassen kam jede Hilfe zu spät. Vier weitere Männer im Alter von 22, 26, 35 und 44 Jahren wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Zeugenaussagen befanden sich die sechs polnischen Staatsbürger auf der Durchreise von Spanien zurück in ihre Heimat – eine Heimfahrt, die für zwei von ihnen tödlich endete.
Die Autobahn 44 in Richtung Mönchengladbach blieb bis in den frühen Nachmittag vollständig gesperrt. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam sicherte die Spuren, erst gegen 13.15 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Infos: Polizei Köln, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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