Stricken im Kinosessel: Skandinavischer Trend erobert auch Leverkusen

Was in Skandinavien längst Kult ist, hat auch Deutschland Einzug gehalten und wird auch in Leverkusen angeboten: das sogenannte Strick-Kino. Statt Popcorn und stilles Sitzen heißt es im Kinosaal: Filmgenuss mit Wolle, Nadeln und kreativer Gesellschaft.

Immer mehr Menschen verlegen ihr Handarbeitsprojekt nicht nur ins Wohnzimmer oder Café, sondern direkt ins Kino. Bei speziellen Vorführungen bleibt das Licht so angepasst, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer sowohl dem Film als auch ihrem Strick- oder Häkelstück problemlos folgen können. So entsteht eine besondere Atmosphäre, in der Entspannung, Kreativität und Kinoerlebnis miteinander verschmelzen.

Geplant ist das Strick-Kino im Kinopolis Leverkusen jeden vierten Sonntag im Monat. Am 25. Januar 2026 läuft dazu ab 14.30 Uhr der Film „Nur noch ein einziges Mal“. Gezeigt werden jeweils ausgewählte Filme, die zur gemütlichen Stimmung passen. Dabei setzt das Kino auch auf die Mitwirkung der Community: Filmwünsche und Anregungen sind ausdrücklich willkommen, sofern sie sich umsetzen lassen.

 

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Vor der Vorstellung ist zudem eine halbe Stunde im Foyer reserviert, in der sich die Besucher austauschen, neue Kontakte knüpfen und Ideen teilen können. Unterstützung kommt regelmäßig von kreativen Profis, die mit Verlosungen oder Rabattaktionen für zusätzliche Anreize sorgen.

Das Konzept verbindet Kino und Handarbeit auf neue Weise. Während das Kino den passenden Rahmen bietet, bringen die Gäste ihre handwerkliche Leidenschaft mit. Ein Zusammenspiel, das offenbar den Nerv der Zeit trifft.

Der skandinavische Trend zeigt: Kino muss nicht nur still und dunkel sein. Manchmal darf es auch kreativ, kommunikativ und ein bisschen wollig werden. 

 

Infos: Kinopolis, Symbolfoto: pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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