Steht das Radvorrangnetz für Leverkusen vor dem Aus?

06.10.2026

CDU Politiker Scholz kritisiert Leverkusens Stellungnahme

„Offensichtlich will Leverkusen keine Radvorrangnetze“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete und Leverkusener Ratsherr Rüdiger Scholz. Am kommenden Freitag, 9. Oktober 2026, werden von der Verkehrskommission des Regionalrates der Bezirksregierung Köln die Stellungnahmen der Kommunen zum Initialantrag eines landesweiten Radvorrangnetzes beschlossen. Der Landes- und Lokalpolitiker kritisiert, dass sich Leverkusen dabei mit der eigenen Stellungnahme aus den Planungen verabschiedet habe: 

 

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„In ihrer Stellungnahme verweist die Verwaltung darauf, dass die räumlichen Gegebenheiten und städtebaulichen Strukturen in Leverkusen es der Stadt nicht möglich machen, die geforderten Maße für Radschnellwege oder Radvorrangnetze zu realisieren. Damit verabschiedet sich Leverkusen auch von der sogenannten RadPendlerRoute, die im Rahmen des Radvorrangnetzes als Radschnellverbindung definiert ist. Hiermit wird ein weiterer wichtiger Baustein des Mobilitätskonzeptes Leverkusen 2030+ umgestoßen.

 

Wenn es um Radwege geht, scheint in Leverkusen Stillstand zu herrschen. Seit 2021 hat die Verwaltung einen eigenen Fachbereich Mobilität. Trotzdem ist es noch nicht einmal gelungen, den wenige hundert Meter langen Lückenschluss des Radweges an der Löhstraße umzusetzen. Und nun folgt der Ausstieg von Leverkusen aus den überregionalen Radwegeverkehrsplanungen.

 

So wird das das mit der Verkehrswende in Leverkusen nichts werden. Noch sind drei Tage Zeit, die Stellungnahme zu korrigieren. Ansonsten ist Leverkusen raus.“

 

Rüdiger Scholz (CDU-Ratsmitglied + MdL), Symbolfoto: anzeiger24.de, Bearbeitung anzeiger24.de: BL 

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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