Stadt warnt vor Betrugsmasche mit falschen Schulsozialarbeiterinnen

In Leverkusen sind derzeit mutmaßliche Betrügerinnen unterwegs, die sich als Mitarbeiterinnen des Jugendamts ausgeben. Die Stadt warnt eindringlich vor der aktuellen Masche, bei der offenbar versucht wurde, sich unter einem Vorwand Zugang zu privaten Wohnungen zu verschaffen.

 

Nach Angaben der Stadt hatten sich drei Frauen in einem konkreten Fall als Schulsozialarbeiterinnen vorgestellt und behauptet, im Auftrag des Jugendamts einen Hausbesuch durchführen zu müssen. Dabei zeigten sie laut Mitteilung sogar städtische Visitenkarten vor, um ihre Angaben zu untermauern.

 

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Eine Anwohnerin wurde jedoch misstrauisch, verweigerte den Zutritt und forderte die Frauen auf zu gehen. Bei einem anschließenden Kontrollanruf unter der auf der Visitenkarte angegebenen Telefonnummer bestätigte sich zwar die Echtheit der städtischen Kontaktdaten – jedoch stellte sich heraus, dass der angekündigte Besuch nicht von den genannten Schulsozialarbeiterinnen stammte.

 

Die Stadt Leverkusen stellt klar, dass sich echte Mitarbeitende grundsätzlich mit offiziellen Dienstausweisen ausweisen können und entsprechende Hausbesuche vorher in der Regel angekündigt werden. Der Vorfall wurde inzwischen bei der Polizei angezeigt.

 

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass es sich bei derartigen Betrugsversuchen nicht um Einzelfälle handelt. Kriminelle nutzten immer wieder das Vertrauen in öffentliche Institutionen aus und täuschten mit plausibel wirkenden Geschichten, um Zugang zu Wohnungen zu erhalten. Bürgerinnen und Bürger werden daher zu besonderer Vorsicht im Umgang mit unangekündigten Besuchern aufgerufen.

 

Quelle: Stadt Leverkusen, Bearbeitung anzeiger24.de: BL

  

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