Stadt Leverkusen warnt vor Betrug bei Online-Anträgen
Behördengänge im Netz: So vermeiden Bürgerinnen und Bürger teure Umwege
Die Digitalisierung schreitet auch in Leverkusen weiter voran: Immer mehr städtische Dienstleistungen können online beantragt und bezahlt werden. Doch mit dem erweiterten Angebot steigt auch die Gefahr, auf dubiose Drittanbieter hereinzufallen. Die Stadt Leverkusen ruft daher zur besonderen Vorsicht bei der Nutzung von Online-Anträgen auf.
Nur über das Kommunalportal sicher unterwegs
Alle offiziellen Online-Dienste der Stadt sind über das Kommunalportal Leverkusen erreichbar. Hier gelangen Bürgerinnen und Bürger zu den richtigen städtischen Stellen, etwa für Meldeangelegenheiten, Wohngeldanträge oder andere Verwaltungsleistungen.
Problematisch wird es, wenn Suchende auf externe Webseiten geraten, die den Anschein eines offiziellen Portals erwecken. Diese Seiten bieten oft kostenpflichtige Antragsformulare an, ohne den Antrag tatsächlich an die zuständige Behörde weiterzuleiten.
Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Plattformen
Besonders kritisch ist die Plattform online-wohngeld.de, auf der Bürgerinnen und Bürger glauben, einen Wohngeldantrag stellen zu können – gegen Gebühr. Tatsächlich wird dieser Antrag nicht an die zuständige Stadt oder Kommune weitergeleitet. Die Verbraucherzentrale hat daher eine deutliche Warnung ausgesprochen.
Auch die Stadt Leverkusen weist nun auf ihrer Website auf die Problematik hin. Unter der Rubrik „Vorsicht vor Abzocke“ finden Interessierte aktuelle Hinweise und Links zu offiziellen Portalen sowie weiterführende Informationen der Verbraucherzentrale.
Immer direkt über die Stadtseite starten
Um sicherzugehen, rät die Stadt dazu, ausschließlich über die städtischen Webseiten oder das Kommunalportal Leverkusen auf digitale Services zuzugreifen. So lässt sich vermeiden, auf Kostenfallen hereinzufallen oder sensible Daten an unseriöse Anbieter weiterzugeben.
Quelle/Foto: Stadt Leverkusen
Text: MS
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