Stadt Leverkusen plant Millioneninvestition für brachliegende Ex-Kita an der Dhünnstraße
Die Stadt Leverkusen will zwei seit Jahren leerstehende Gebäude an der Dhünnstraße umfassend sanieren und dort erneut eine Kita einrichten. Wie RP Online berichtet, veranschlagt die Verwaltung dafür rund 14 Millionen Euro – eine erhebliche Summe angesichts der angespannten Finanzlage.
Die Gebäude stammen aus dem Jahr 1963 und waren ursprünglich Teil der „Katholischen Knabenschule“. Seit 1994 dienten sie als Kindergarten, wurden jedoch wegen erheblicher baulicher Mängel stillgelegt. Bereits 2014 stellte die Stadt fest, dass u.a. das Betontragwerk zum sogenannten Kriechkeller saniert werden müsse. Damals bewilligte Fördermittel in Höhe von gut 922.000 Euro sind an die weitere Nutzung als Kita gebunden – andernfalls müssten sie vollständig zurückgezahlt werden.
Neben den ursprünglichen Schäden sorgen inzwischen zusätzliche Anforderungen für höhere Kosten: Brandschutzvorgaben, Folgen der Flut, der Pandemie sowie neue Sicherheitsstandards aufgrund der Nähe zum Chempark machen umfassende technische Erneuerungen nötig.
Geplant ist, zwei der insgesamt vier Gebäude an der Dhünnstraße zu einer modernen Kita mit jeweils vier Gruppenräumen und ergänzenden Funktionsräumen auszubauen. Auch ein hochwassersicheres Technikgebäude sowie neue Außenanlagen sind vorgesehen. Die Ausschreibung der Arbeiten könnte laut Stadt zwischen Frühjahr und Sommer 2027 erfolgen, eine Fertigstellung wird frühestens für Herbst 2029 erwartet. Vorausgesetzt, der Stadtrat stimmt zu. Das Projekt wird in den kommenden Wochen in mehreren Ausschüssen beraten.
Infos: RP Online, Foto: by Thomas G. from Pixabay, Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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