SSV Lützenkirchen erhält Defibrillator und schult Trainer

08.10.2026

Mehr Sicherheit auf dem Sportplatz

Einmedizinischer Notfall kann jederzeit und überall passieren – auch auf dem Sportplatz. Um für einen solchen Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein, hat der SSV 1927 Lützenkirchen einen Defibrillator für sein Sportplatzgelände angeschafft. Möglich wurde die Anschaffung durch die Unterstützung der BSS Handels- u. Beratungs GmbH und der Kardiologie Köln Süd.

 

Im Rahmen eines gemeinsamen Termins am 6. Oktober 2026 wurde der Defibrillator offiziell an den SSV Lützenkirchen übergeben. Gleichzeitig nutzte der Verein die Gelegenheit, seine Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Umgang mit dem Gerät zu schulen.

 

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„Ein Defibrillator kann im entscheidenden Moment Leben retten. Deshalb freuen wir uns, den SSV Lützenkirchen dabei unterstützen zu können, die Sicherheit auf seinem Sportplatzgelände weiter zu verbessern. Besonders wichtig ist dabei, dass die Menschen vor Ort mit dem Gerät vertraut sind und im Ernstfall wissen, was zu tun ist“, erklärt die BSS Handels- u. Beratungs GmbH, ein Tochterunternehmen der Björn Steiger Stiftung.

 

Die 90-minütige Schulung wurde von Dr. Anita Hawighorst, Arbeitsmedizinerin und dem SSV seit vielen Jahren eng verbunden, sowie Dr. Thomas Schramm von der Kardiologie Köln Süd, Vizepräsident des Deutschen Sportärztebundes, durchgeführt.

 

Nebenden medizinischen Grundlagen stand insbesondere die praktische Anwendung des Defibrillators im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden konnten sich mit dem Gerät vertraut machen und für den Fall eines plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstands Handlungssicherheit gewinnen.

 

„Als Kardiologe weiß ich, wie entscheidend die ersten Minuten nach einem plötzlichen Herzstillstand sind. Deshalb freue ich mich, dass wir den SSV Lützenkirchen nicht nur bei der Anschaffung des Defibrillators unterstützen konnten, sondern mit der Schulung auch dazu beitragen, dass die Menschen vor Ort im Ernstfall handeln können. Denn ein Defibrillator hilft nur dann, wenn er schnell eingesetzt wird“, sagt Dr. Thomas Schramm.

 

Für den SSV Lützenkirchen ist die Anschaffung des Defibrillators ein wichtiger Baustein seines Engagements für sichere Sportstätten. „Unser größter Wunsch ist natürlich, dass der Defibrillator niemals zum Einsatz kommen muss. Aber wenn es doch einmal zu einem solchen Notfall kommt, wollen wir vorbereitet sein“, erklärt Daniel Müller, Vorsitzender des SSV Lützenkirchen. „Für uns gehört zu einer sicheren Sportstätte deshalb nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch die Frage, ob die Menschen vor Ort wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“

 

Quelle + Foto: SSV 1927 Lützenkirchen e.V., Bearbeitung anzeiger24.de: BL

 

Weitere Nachrichten aus Leverkusen gibt es unter www.anzeiger24.de/leverkusen/news/

 


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