Speed-Week: Wer über die Straßen donnert, wird geblitzt

09.04.2026

Bundesweite Tempokontrollen – zweimal in diesem Jahr

Zweimal im Jahr heißt es bundesweit: Wer flitzt, wird geblitzt. Die Polizei überwacht eine Woche lang in nahezu allen Bundesländern – bis auf das Saarland – bestimmte Straßen auf Tempoverstöße. Wie der ADAC nun mitteilt, findet die erste „Speed-Week“ 2026 vom 13. bis 19. April statt, schwerpunktmäßig am 15. April.

 

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Nach aktuellem Stand nehmen folgende Bundesländer an der Geschwindigkeits-Messaktion teil:

 

Blitzermarathon vom 13. bis 19. April

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern, weitere Tempokontrollen im gesamten April
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

 

Nur am 15. April

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg

Die Kontrollen können überall stattfinden, sowohl innerorts, zum Beispiel vor Kindergärten und Schulen, als auch auf Bundesstraßen oder Autobahnen.

Die zweite Aktionswoche läuft vom 3. bis 9. August.

 

Zur eigenen Sicherheit: Fahrverhalten kritisch hinterfragen

Aus Sicht des ADAC leisten die Blitzeraktionswochen einen Beitrag zur Verkehrssicherheit: „Sie machen Verkehrsteilnehmern die Gefahren für zu schnelles Fahren bewusst und können entsprechend sensibilisieren. Allerdings können mit solch einer Aktion nicht alle Risiken im Straßenverkehr dauerhaft aus der Welt geschaffen werden. Jeder sollte sein Verhalten immer wieder kritisch hinterfragen und falls nötig verändern.“

 

Wer als Temposünder erwischt wird, muss mit Bußgeldern, Fahrverboten und Punkten rechnen, z.B.:

  • Innerorts bis zu 10 km/h zu schnell: 30 Euro
  • Außerorts bis zu 10 km/h zu schnell: 20 Euro
  • Überschreitung von 21 bis 25 km/h innerorts: 115 Euro und „ein Punkt in Flensburg“
  • Überschreitung von 21 bis 25 km/h außerorts: 100 Euro und „ein Punkt in Flensburg“
  • Überschreitung von 31 bis 40 km/h innerorts: 260 Euro und „zwei Punkte in Flensburg“
  • Überschreitung von 41 bis 50 km/h: 320 Euro, „zwei Punkte in Flensburg“ sowie einmonatiges Fahrverbot
  • Überschreitung von über 70 km/h innerorts: 800 Euro, „zwei Punkte in Flensburg“ sowie dreimonatiges Fahrverbot
  • Überschreitung von über 70 km/h außerorts: 700 Euro, „zwei Punkte in Flensburg“ sowie dreimonatiges Fahrverbot

Der ADAC warnt: „Zu schnelles Fahren schadet nicht nur dem Geldbeutel, sondern ist vor allem auch eine Gefahr für einen selbst und andere Verkehrsteilnehmer und ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle.“

 

Quelle: ADAC
bearb. KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

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