SPD-Fraktion beantragt Drehung der Einbahnstraße zur Entlastung für Anwohnende
Verkehrssituation Maria-Terwiel-Straße / Elisabeth-von-Thadden-Straße
Die SPD-Fraktion hat am Freitag einen Antrag zur Neuordnung der Verkehrsführung im Bereich der Maria-Terwiel-Straße / Elisabeth-von-Thadden-Straße in den Rat eingebracht. Ziel ist es, die bestehende Einbahnstraßenregelung zu drehen und damit eine seit Langem problematische Verkehrssituation spürbar zu verbessern.
Konkret beantragt die SPD-Fraktion, künftig die Einfahrt in den Einbahnstraßenbereich über die Maria-Terwiel-Straße und die Ausfahrt über die Elisabeth-von-Thadden-Straße zu führen. Die Verwaltung soll die notwendigen verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen, die Beschilderung anpassen und die Maßnahme zeitnah umsetzen. Nach einer angemessenen Laufzeit ist eine Evaluation vorgesehen.
„Die aktuelle Verkehrsführung sorgt insbesondere zu Stoßzeiten für erhebliche Probleme, lange Wartezeiten und unnötige Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, erklärt Brigitte Boersch, Fraktionsvorsitzende im betroffenen Stadtbezirk 3. „Unzählige Rückmeldungen aus der Nachbarschaft zeigen deutlich, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht, diesem nehmen wir uns nun an.“
Hintergrund des Antrags ist insbesondere die problematische Ausfahrtssituation an der bestehenden Fußgängerinsel. Diese eröffnet zwei Abbiegemöglichkeiten, von denen das Linksabbiegen faktisch kaum möglich ist. Regelmäßige Rückstaus durch querende Fußgängerinnen und Fußgänger, haltende Busse sowie die nahegelegene Ampelschaltung führen dazu, dass das Verlassen der Straße, vor allem zu den Hauptverkehrszeiten, extrem lange dauert.
Die Folge sind Rückstaus innerhalb der Straße, Frustration bei den Anwohnenden, riskante Fahrmanöver aus Ungeduld und eine insgesamt angespannte Verkehrslage.
„Mit der Drehung der Einbahnstraße lässt sich dieses Problem vergleichsweise einfach und wirkungsvoll lösen“, betont Lena Marie Angermann, Ratsmitglied für Alkenrath und Schlebusch-West. „Die kritische Abbiegesituation würde entschärft, der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit insgesamt erhöht. Solche konkreten Maßnahmen im direkten Wohnumfeld tragen dazu bei, Leverkusen Schritt für Schritt lebenswerter zu machen. Davon profitieren nicht nur Autofahrende, sondern auch Fußgängerinnen und Fußgänger sowie die Menschen, die dort wohnen.“
Die SPD-Fraktion ist überzeugt, dass die vorgeschlagene Neuregelung zu einer ruhigeren, sichereren und besser akzeptierten Verkehrssituation führen wird und hofft auf eine breite Zustimmung im Rat.
Quelle: SPD Leverkusen, Foto: M.W., Bearbeitung anzeiger24.de: BL
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